Das könnte der Akzeptanz der Elektromobilität noch ein bisschen mehr Schub geben. Zumal neben dem Einsatz von Energieabhängigkeit als Waffe auch Kuba ja für einige Länder ein weiteres Beispiel ist, warum es gut ist, nicht zu sehr von Treibstoffimporten abhängig zu sein.

Fun Fact: Die Grünen haben in den Achtziger Jahren einen Benzinpreis von fünf Mark pro Liter gefordert.

Übrigens ist das Gerede von sogenannten “Spritpteisbremsen” wahrscheinlich populistischer Schwachsinn. Wir haben es zu tun mit einem Preisanstieg wegen Angebotsverknappung. Die kurzfristige Preiselastizität ist bei Treibstoffen gering (Beispiel wären die Ölpreisspitzen 1974 und 2008), also führt Subventionierung der Nachfrage zu noch höheren Preisen. Sinnvoll höchstens als indirekte Förderung von Elektrofahrzeugen.

Was technisch sinnvoll wäre, wäre eine Reduktion der Nachfrage, also (checks notes) Tempolimits und autofreie Sonntage.

Vielleicht mal anfangen mit einer Ciclovía wie die Sonntags in Bogotá

  • I_Clean_Here@lemmy.world
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    8 hours ago

    Man könnte meinen, hier bräuchte es Mal etwas politische Weitsicht. Eine Strategie. Eine Ausrichtung. Statt wieder nur zu reagieren auf äußere Umstände.

    • PreppaWuzz@discuss.tchncs.de
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      7 hours ago

      Das hatten wir in der letzten Regierung.

      Das wurde kaputtgeredet und war offensichtlich nicht gewollt, weil das ja bedeutet, dass man auch mal was machen müsste. Also haben wir wieder zurückgedreht auf “Bisher isses immer noch gut gegangen, vertrau mir Bro” und warten drauf, dass es nicht mehr funktioniert.

      Im Prinzip wäre ich ja schon gerne etwas schadenfroh, dass der aktuellen Regierung ihr kurzsichtiges, korruptes Handeln so schnell auf die Füße fällt, aber leider wie immer auf Kosten Anderer, vor allem Schwächerer.

  • excral@feddit.org
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    1 day ago

    Beim letzten Mal als die Spritpreise explodiert sind, war eine der erfolgreichsten Maßnahmen das 9€ Ticket. Nur mal so am Rande, falls die aktuelle Regierung einen Vorschlag braucht.

  • PreppaWuzz@discuss.tchncs.de
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    1 day ago

    Eine Spritpreisbremse plant die Bundesregierung vorerst aber nicht.

    Ja, hoffentlich nicht, das war das letzte Mal schon dämlich und nur populistischer Mist von Christian Porsche Lindner.

    Und wie man das letzte Mal gesehen hat, gingen die Preise ja auch kaum runter, weil man “erstmal die Lager mit dem teuer eingekauften Öl leeren musste”. Diesmal sind die Lager mit dem noch billig eingekauften Öl anscheinend extrem schnell leer geworden, so schnell wie der Preis hochgegangen ist.

    • trollercoaster@sh.itjust.works
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      1 day ago

      Die ganzen “Preisbremsen” sind ja auch absichtlich so angelegt, dass man sie einfach umgehen kann. Das ist reine Symbolpolitik, um nichts machen zu müssen. Einen richtigen Preisdeckel könnte man nicht umgehen, das würde aber die Profite der großen Parteispender schmälern.

    • Hubi@feddit.org
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      1 day ago

      Diesmal sind die Lager mit dem noch billig eingekauften Öl anscheinend extrem schnell leer geworden, so schnell wie der Preis hochgegangen ist.

      Das wage ich mal stark zu bezweifeln. Die haben einfach ihre Chance gewittert um die Preise jetzt schon hochzuziehen.

  • Branquinho@lemmy.eco.br
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    23 hours ago

    Kleiner Hinweis: Der Preis springt nicht wie ein unberechenbares Tier. (Basierend auf Angebot und Nachfrage) setzen die Menschen, die bei den Ölkonzernen arbeiten die Preise auf Preise, von denen sie denken, dass sie sie jetzt ansetzen können. Da sitzen Menschen und treffen bewusste Entscheidungen, dass man das jetzt noch höher drehen kann…

    • HaraldvonBlauzahn@feddit.orgOP
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      14 hours ago

      (Basierend auf Angebot und Nachfrage) setzen die Menschen, die bei den Ölkonzernen arbeiten die Preise auf Preise, von denen sie denken, dass sie sie jetzt ansetzen können.

      Ja. Nennt man Kapitalismus bzw. wenn durch Gesetze reguliert auch Marktwirtschaft. Auch der Umstand, dass es in Deutschland zu wenig Alternativen zum Auto fahren gibt, und diese systematisch behindert werden, ist Folge des Kapitalismus.

  • ominous ocelot@leminal.space
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    1 day ago

    Dieser Individualverkehr mit eigenem PKW muss immer wieder hinterfragt werden. Nicht das Auto verbieten, ihm aber weniger Raum geben. Es muss eher Luxusartikel sein, als notwendiges Mittel um zur Arbeit oder in die Stadt zu fahren.

    Dazu braucht man aber die infrastrukturellen Rahmenbedingungen. Stumpf: wenn im Dorf nur 2* täglich ein Bus fährt, muss das anders werden.

    PS :Und reglementiert die Rolleranbieter, damit die Dinger nicht mehr falsch geparkt werden können und sie nicht über kurz oder lang wieder verschwinden. Wenn man kein Fahrrad hat, sind die praktisch für den Kilometer zur Haltestelle.

    • kossa@feddit.org
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      9 hours ago

      Immer kommt irgendein Eumel “erstmal muss ÖPNV auf dem Land besser werden”. Ja schon, aber das Land™ wählt ja immer die Partei, die ihren Autos breitere Straßen verspricht ¯\_(ツ)_/¯.

      ÖPNV ist kommunale Aufgabe, das kann man so unmittelbar beeinflußen wie nichts anderes. Da kann ich in den Kreistag und rumpöbeln, oder meinem CDU Nachbarn sagen “ey, mach mal besseren Bus”. Aber wenn der Bund oder das Bundesland es “von oben” verordnen, dann rollen gleich die Traktoren bedrohlich und brennen die Misthaufen.

      Selbst bei uns in der “Großstadt” (eigentlich Kaff) plakatiert eine FDP “Nur mit uns: keine Straßenbahn” und schneidet deutlich über Durchschnitt ab ¯\_(ツ)_/¯.

      Dass die Spritpreise steigen und der Verbrennunsmotor unwirtschaftlicher wird, wird ja eigentlich schon seit mindestens den 70ern erzählt. In der Zeit hätte man ja kommunal progressiv wählen können oder zumindest den konservativen Lieblingsparteien zustecken können, dass sie guten ÖPNV auch supporten sollen. So hängt die Realität “das Land” halt jetzt ab.

  • geizeskrank@feddit.org
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    1 day ago

    Sind Tempolimits mittlerweile nicht der einzige Weg wie die Bundesregierung bis Ende März überhaupt noch ein Plan zum Klimaschutz vorlegen kann?

    • aaaaaaaaargh@feddit.org
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      1 day ago
      • aber die Kinder/Terror/Freiheit/Grünen/Arbeitslosen!!!
      • muss geprüft werden
      • Natur macht auch CO²
      • den Gürtel enger schnallen
      • gemeinsame Kraftanstrengung
      • Fleisch nicht verbieten lassen

      (alle zu erwartenden Antworten unserer Politiker dazu)

        • trollercoaster@sh.itjust.works
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          1 day ago

          Ja, viel dreister lügen kann man eigentlich gar nicht mehr. Denn für ein allgemeines Tempolimit braucht man genau Null Schilder. Man kann sogar welche abbauen (dringend tun sollte man das nur bei denen, die eine höhere Geschwindigkeit erlauben, als das festzulegende Limit und es damit aushebeln. Die Anzahl sollte sich aber bei einigermaßen sinnvoll gewähltem Limit in Grenzen halten)

          • da_cow (she/her)@feddit.org
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            1 day ago

            dringend tun sollte man das nur bei denen, die eine höhere Geschwindigkeit erlauben, als das festzulegende Limit und es damit aushebeln.

            Wenn wir mal von nem Tempolimit von 130 ausgehen (weil das das Limit ist von dem die meisten reden): Gibt es überhaupt Schilder die höhere Geschwindigkeiten erlauben? Ich selber habe bisher nur Schilder für 120/130 oder halt unbegrenzt gesehen.

        • aaaaaaaaargh@feddit.org
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          23 hours ago

          In Hamburg stehen viele Rum von Baustellen, die man vor Jahren angefangen und mutmaßlichen vergessen hat. Da könnte ich vielleicht zuliefernd unterstützen.

  • gajustempus@feddit.org
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    1 day ago

    wenn es nur Technologien, Mittel und Wege gäbe, sich von Sprit unabhängig zu machen, ohne auf Mobilität oder sonstige Einschritte verzichten zu müssen…

    Oh, Augenblick: Gibt es ja. Denn es gibt Fahrzeuge mit elektrischem Antrieb, es gibt Fahrräder, es gibt die Öffis, es gibt Schusters Rappen. Alles Optionen, die man wählen könnte. Aber nein - die Leute hängen an der übergroßen Zapfnadel, mit der sie, wie ein Suchti, ihrer mobilen Ölheizung einen fossilen Schuss setzen müssen, weil ihnen sonst entweder die Männlichkeit oder sonstwas instant verloren geht…

    • TurboToad@lemmy.world
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      24 hours ago

      Es tut mir leid, aber den einzenen Leuten die schuld für die Abhängigkeit vom auto zu geben ist extrem kurzsichtig.

      Don’t hate the player hate the game.

      So viele Projekte weltweit haben gezeigt, dass es den meisten Leuten eigentlich egal ist, welches Verkehrsmittel sie nutzen. Die meisten wollen einfach nur komfortabel und effizient ihre Wege zurück legen. Klar gibt es ein paar Leute, die Autos so unglaublich geil finden, aber in den meisten Orte, an denen bessere Alternativen als das Auto angeboten werden, werden diese auch genutzt. Deutschland ist halt nicht so ein Ort. Öffis sind scheisse, Fahrradinfrastruktur ist scheisse, Wohnungsmarkt ist scheisse um alles zu Fuß machen zu können. Da bleibt nur eine Option, und das ist auch kein Zufall bei der Autoindustrie im Land.

    • Ooops@feddit.org
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      1 day ago

      Klar. Es gibt total viele Optionen. 🤣

      Ich kann täglich 35km laufen oder Radfahren (zweimal…), weil 'ne nähere Wohnung nicht bezahlbar ist. Oder ich kann mir ein eAuto kaufen, dass ich mangels vernünftiger Infrastruktur nur weit von zu Hause entfernt für Mondpreise laden kann. Oder ich benutz einfach die öffentlichen Verkehrsmittel… ach nee, die fahren ja kaum mehr, und ich komm dann morgens mit der frühesten Verbindung 'ne Stunde zu spät.

      Immer schön so tun, als hätte die Masse der Menschen tatsächlich eine Wahl. Denn sonst müsste man ja das tatsächliche Problem angehen und könnte nicht mehr nach denen Treten, die es in Wahrheit eben nicht beeinflussen können.

      die Leute hängen an der übergroßen Zapfnadel, mit der sie, wie ein Suchti, ihrer mobilen Ölheizung einen fossilen Schuss setzen müssen

      Nein, sie sind eher drangekettet. Und daneben stehend schreiende Idioten und erklären den Leuten, warum sie einfach nur zu dumm sind, nicht reich geboren worden zu sein.

      • tolle_locke@feddit.org
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        1 day ago

        Abgesehen von der verfehlten Wohnungspolitik, ist das Problem doch der Fokus der Kommunen auf das Auto in den letzten 70 Jahren.

        Die Niederlande machen es doch vor: Die einzige Lösung zur Befriedigung des Bedarfs an Mobilität ist die Schaffung valider Alternativen.

        • HaraldvonBlauzahn@feddit.orgOP
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          14 hours ago

          Nicht nur die Niederlande: Auch Paris, Wien, Lyon, Kopenhagen, Dänemark, Brüssel, Barcelona, die Schweiz, Länder wie Litauen und Slowenien und selbst Kolumbien zeigen wie es besser geht. Nur Deutschland rennt dem amerikanischen Alptraum hinterher.

        • Ooops@feddit.org
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          19 hours ago

          Aber sinnvolle Alternativen wird es hier nunmal nicht geben, solange nicht nur die Lobby alles fest im Griff hat, sondern auch Menschen -siehe die Kommentare, die ich hier ernte- motiviert dagegen kämpfen, dass sich etwas ändert.

          Denn laut denen, bin ich doch das Problem, weil ich zu blöd, süchtig und voll geil auf Umweltzerstörung bin. Nicht etwa weil jegliche Infrastruktur, die nicht von und für Carbrains gebaut wurde irgendwo zwischen unterentwickelt und nicht vorhanden steht.

        • gajustempus@feddit.org
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          1 day ago

          man könnte es auch damit lösen, indem man sich bei der Suche nach Wohnung oder sonstiger Bleibe aktiv nach gewissen Faktoren umschaut, die eben “wichtig” sind.

          Mir war bspw. wichtig, dass ich nen Bahnhof mit halbwegs ordentlicher Anbindung fußläufig erreichbar habe. Hab ich sogar - 15 Minuten zu Fuss. Und das auf dem Land.

          Natürlich wäre es wünschenswert, wenn Busse und Bahnen an jeder Dackelhütte anhalten. Allerdings zahlt so etwas eben keiner - umgekehrt hat man, wo die Infrastruktur DERART dünn ist, dann auch meistens Häuser oder eben Platz, um mindestens eine wetterfeste Schukosteckdose nach außen zu führen, um dann ein mindestens kleines Elektroauto damit laden zu können (und die sind gewiss nicht teuer. Dacia Spring etwa - 99 Euro pro Monat. So günstig, dass man, wenn man die Förderung beantragt und den Wagen genau so finanziert, auf zwei Jahre gerechnet nicht nur kostenlos fahren kann, sondern sogar bis zu 2000 Euro ZURÜCK bekommt).

          Ganz, ganz bös gesprochen könnte man sogar sagen, dass wir uns, als Gesellschaft, jahre- und jahrzehntelang bewusst in eine Sackgasse manövriert haben (sehenden Auges btw.) und jetzt, da wir am Ende der Sackgasse stehen, wird laut rumgejammert, dass doch IRGENDWER was tun müsse und das es doch so nicht mehr weitergeht und man Hilfe braucht…

          • HaraldvonBlauzahn@feddit.orgOP
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            14 hours ago

            man könnte es auch damit lösen, indem man sich bei der Suche nach Wohnung oder sonstiger Bleibe aktiv nach gewissen Faktoren umschaut, die eben “wichtig” sind

            Hab’s genauso gemacht und komme seit 35 Jahren ohne Auto aus.

            Das heisst nicht, dass es für jeden geht! Aber wenn man will, geht viel, und man hat mehr Lebensqualität dazu.

            • gajustempus@feddit.org
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              9 hours ago

              ich gebe ja zu, dass es Ecken bei uns im Land gibt, die (noch) nicht mit ÖPNV oder Fahrrad leicht erreichbar sind. ABER: In genau diesen Regionen gibt es Alternativen und KANN man Alternativen schaffen.

              Wir hier in meiner Region (ländlich, wie gesagt) haben da mit der Bürgerenergie (die besteht btw. NUR aus Privatleuten!) etwa CarSharingfahrzeuge angeschafft. Rein elektrisch, wohl gemerkt (und zu einem wirklichen Schnapper. Sprich: Um die 30-40 Euro pro Tag). Werden hervorragend und gern von den Leuten angenommen.

              Ich selbst engagiere mich gerade dafür, dass bei unserem Bahnhof, an dem das Parkhaus neu gebaut werden soll, bei der Gelegenheit MASSENHAFT Ladestationen für Elektrofahrzeuge hinkommen, die man dann einfach morgens dort anstöpselt, mit der Bahn dann zur Arbeit, zum Shopping, in die Schule, in die Uni oder sonstwohin fährt, damit der Wagen, wenn man zurück kommt, schön voll ist - was die Notwendigkeit, daheim zu laden, effektiv eliminieren würde (gleichzeitig könnte man sogar überliegen, die Autos dann netzdienlich zu verwenden, dafür dann halt Parken und Laden kostenlos machen, wenn die Fahrer das wünschen).

              Und ich war auch dran beteiligt, dass wir hier Leih-Pedelecs von NextBike (oder wie auch immer die jetzt heißen) hin bekommen. Auch die werden reichlich benutzt und erfreuen sich so großer Beliebtheit, dass wir mittlerweile etliche neue Stationen einweihen konnten.

              Schließlich habe ich mit einer anderen Gruppe noch aktiv dafür gekämpft, dass unsere Busanbindung optimiert wird, mehr Strecken, ein breiteres Netz, Taktverdichtung etc. - denn DIE werden mittlerweile auch bereitwillig angenommen und teils aktiv danach gefragt.

              Dinge wie “ich kann halt nicht anders” sind in meiner Wahrnehmung nur typisch deutsche Ausreden. Frei nach Pispers:

              Der Deutsche ist so: Er läuft immer um den Block, latscht dort geradewegs und sehenden Auges in den Hundehaufen, nur um sich dann zu beschweren, dass seine Schuhe jetzt stinken, warum das keiner wegmacht und dass überhaupt IRGENDWER da mal was tun sollte - nur um dann, bei der nächsten Runde, wieder in den selben Haufen hinein zu latschen, woraufhin das Schauspiel wieder von vorne losgeht. Auf den Hinweis eines anderen, vor dem Haufen doch einfach einen Schritt zur Seite zu machen, erwidert der Deutsche dann “keine Experimente!” und latscht wieder in den Haufen rein.

      • HaraldvonBlauzahn@feddit.orgOP
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        13 hours ago

        Ich kann täglich 35km laufen oder Radfahren (zweimal…), weil 'ne nähere Wohnung nicht bezahlbar ist. Oder ich kann mir ein eAuto kaufen, dass ich mangels vernünftiger Infrastruktur nur weit von zu Hause entfernt für Mondpreise laden kann. Oder ich benutz einfach die öffentlichen Verkehrsmittel… ach nee, die fahren ja kaum mehr, und ich komm dann morgens mit der frühesten Verbindung 'ne Stunde zu spät.

        Sicher, nicht jeder hat da grosse Spielräume. Die Mitglieder der Mittelklasse aber schon. Sonst gäbe es keine Mitmenschen, die es auch ohne Auto hin kriegen.

        Und ein Stück Selbstverantwortung muss man den Leuten schon zugestehen. Wer freiwillig das sowohl teuerste als auch umweltschädlichste Verkehrsmittel wählt, muss halt mehr bezahlen und kann für die Zukunft nicht auf Bezuschussung durch andere - und oft ärmere! - Steuerzahler hoffen.

        • Ooops@feddit.org
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          6 hours ago

          Aber genau das passiert eben. Diejenigen, die es sich leisten können, werden noch zusätzlich gefördert (bei elektrischen Frimenwagen, bei elektrischen-Neuwagen, bei Lademöglichkeiten für den privaten Stellplatz und Solar für Eigenheim). Der Rest zahlt drauf und muss sich dann noch anhören, dass es ja ihre eigene Blödheit ist.

      • JensSpahnpasta@feddit.org
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        23 hours ago

        Naja, ich weiß, was du sagen willst. Aber irgendwie ist das gleichzeitig halt das typische Meckern statt einfach mal zu schauen, was wirklich realistisch geht. Ich werde jetzt gleich von dir harten Widerspruch ernten, aber:

        • Bei 210 Arbeitstagen und 70km täglich hätte sich das eAuto für dich auch bei den Wucherpreisen an den Ladesäulen schon vor den aktuellen Benzinpreissteigerungen gerechnet
        • Es gibt halt auch Verkehrsmittel zwischen Laufen und Auto. Eine dieser NIU eVespas kostet dich so 2500€, lässt sich in deiner Wohnung laden und bringt dich auch zur Arbeit. Und auf 35km auch nicht bedeutend langsamer als das Auto. Und ja, ich weiß, dein Arbeitsweg besteht nur aus Autobahn auf der du morgens im Berufsverkehr 240km/h fahren kannst
        • Und man darf es dir halt auch mal deutlich sagen: Es ist deine freie Entscheidung, dass du täglich 70km mit dem Auto fährst und dabei bei 5l/100km und Diesel 9,2kg CO2 in die Umwelt bläst. Bei deinen 15.000km jährlichem Pendelweg ballerst du so 2 Tonnen CO2 in die Umwelt. Und das machst du halt aus freien Stücken durch die Wahl deines Wohnortes und Arbeitgebers.
        • gajustempus@feddit.org
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          ·
          21 hours ago

          wobei die “Wucherpreise” zu “normalen Preisen” werden, wenn man sich genau EINEN der größeren Anbieter rauspickt und bei diesem dann das Stromabo abschließt. DANN sinkt der Preis nämlich auf 39 Cent die Kilowattstunde (im Schnitt) und damit grob auf den Preis, den man eh zu Hause an der Steckdose zahlen würde. Und IRGENDEINEN größeren Anbieter hat man mittlerweile immer irgendwo. Meistens sogar am Supermarkt, am Baumarkt, am Fitness-Center, vorm Schwimmbad oder einfach nur mitten auf dem Weg.

        • HaraldvonBlauzahn@feddit.orgOP
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          14 hours ago

          Es gibt halt auch Verkehrsmittel zwischen Laufen und Auto.

          Ich fahr 14 Kilometer mit dem Rad zur Arbeit und das ist in München für mich schneller als dir S-Bahn zu nehmen, weil ich ja auch erst mal von der Wohnung zum Bahnhof, und vom Zielbahnhof zur Arbeit kommen muss.

        • Ooops@feddit.org
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          19 hours ago

          Und ja, ich weiß, dein Arbeitsweg besteht nur aus Autobahn auf der du morgens im Berufsverkehr 240km/h fahren kannst

          Fang doch bitte demnächst mit dem Punkt an.

          Dann ist sofort klar, dass du an keiner Diskussion interessiert bist und einfach nur ein wenig Polemik loswerden willst…

  • da_cow (she/her)@feddit.org
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    1 day ago

    Wegen der Spritpreisbremse: Wir haben sowas ja gleichzeitig zum 9€ Ticket gehabt. Das was Der Staat dazu getan hat um den Preis zu senken ist halt einfach direkt in die Taschen der Ölfirmen gewandert.

  • RoflmasterBigPimp@feddit.org
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    1 day ago

    Oh nein! Der “verrottete Kadaver”-Saft für meine Todesbox wird teurer! Wenn das so weiter geht muss ich noch auf Komfort verzichten! Oder noch schlimmer ein Fahrzeug nutzen das nicht “Brumm” macht beim fahren!

    Spaß beiseite, das wird wieder so einen Aufschrei geben. Mehr als bei allen Menschen- und Grundrechtsverletzungen zusammen.

    Manchmal glaube ich man könnte die Leute versklaven solange man sie mit ihren eigenen Auto zur Auspeitschungsanlage fahren lässt.

    • anthropozaen@feddit.org
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      1 day ago

      Das Problem betrifft halt auch Transporte von nahezu allen Konsumgütern. Das wird also auch zu steigenden Kosten für alles andere führen (und wenn nicht durch die Ölkosten, dann halt einfach nur so weil sie es können).

  • MaggiWuerze@feddit.org
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    1 day ago

    Ich mein…, Ich grinse jedes Mal wenn ich mit meinem Stromer an der Tanke vorbei fahre. Kann von mir aus auch auf 5€ steigen wenn das zu nem Umdenken führt

    • Teppichbrand@feddit.org
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      1 day ago

      Bei Aldi kann man für 50 Cent pro kWh Schnellladen ohne Anmeldung. Benzin kostet 1,70€ pro Liter. Renault Zoe verbraucht im Jahresmittel 20 kWh auf 100 km, Opel Corsa 6 Liter auf 100 km.

      Zoe:
      20 (kWh) * ,50 (Cent) = 10 € auf 100 km
      Corsa:
      6 (Liter) * 1,70 (Euro) = 10,20 € auf 100 km

      In der Anschaffung ist der Zoe teurer, im Unterhalt aber billiger. Man liegt also ohne Eigenheim, ohne eigene Wallbox und ohne PV oder gar Überschussladen jetzt schon nah beieinander. Wenn der Strom nur noch 30 Cent kostet und Benzin weiter steigt wird es noch offensichtlicher.

    • JensSpahnpasta@feddit.org
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      1 day ago

      Nur so als Hinweis: Alles, aber auch wirklich alles, was du kaufst, wird irgendwie transportiert. Selbst dein lokales Gemüse hat einen ordentlichen Anteil an Diesel drin. Wir reden hier nicht nur drüber, dass tanken für Privatpersonen teurer wird, sondern hier kommt jetzt der nächste große Inflationshammer rein. Jede Firma wird ihre Preise erhöhen müssen und da hilft auch nicht das überlegene Grinsen beim Solarladen im heimischen Carport.

      • MaggiWuerze@feddit.org
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        1 day ago

        Die Moralkeule kanste direkt stecken lassen. Braucht es bei der Logistikbranche denn kein Umdenken? Mehr Schiene, kürzere Wege, mehr E-LKWs? Oder bei Landwirtschaft?

        Ich bin mittlerweile überzeugt, dass deutsche Wähler Schmerz brauchen um die Folgen bestimmter Probleme zu erkennen und mir ist es lieber das passiert jetzt als Nebenwirkung des nächsten Versuchs des Nationbuilding durch die USA, als dass es dann irgendwann der Klimawandel ist, denn der schlägt ungleich härter zu und lässt sich nicht wegverhandeln.

      • HaraldvonBlauzahn@feddit.orgOP
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        1 day ago

        Das mit dem Transport stimmt schon, der braucht immer noch Treibstoff, aber der Energieaufwand pro Kilo Spaghetti bei effizientem LKW- oder Schiffstransport wird oft überschätzt. Da gibt es ja auch Carbon-Rechner für. Fazit ist, wenn man mit dem PKW los fährt, um sich eine Veggie-Pizza, Bananen und Obst im 4 Kilometer entfernten Rewe zu kaufen, wird der Carbon-Footprint der letzten 4 Kilometer, und damit auch der Treibstoffkostenanteil, den des Transports der Sachen zum Supermark deutlich überwiegen. Tendenziell auch der gesamten Produktion.

        Anders sieht es bei Fleisch aus…

        Und ja, auch die Landwirtschaft muss elektrifiziert werden. Aber irgendwo muss man anfangen !

        • renormalizer@feddit.org
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          4 hours ago

          Überschlagsrechnung: Ein voller 40-Tonner braucht um die 30l/100km, um vielleicht 25t Nutzlast zu transportieren. Pessimistisch also 40l für 20t. Wenn das Kilo Spaghetti von Süditalien nach Flensburg transportiert wird (2500km), macht das bei 2€/l genau 10 Cent Spritkosten aus. Der Transport verbraucht ungefähr ein Schnapsglas voll Diesel, genau soviel wie ein Pkw für einen Kilometer braucht.

  • trollercoaster@sh.itjust.works
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    1 day ago

    Ja, wenn man sich Deine tolle Elektromobilität leisten kann, kann man das natürlich abfeiern. Da macht es einem auch nix aus, wenn praktisch Alles, was irgendwie transportiert werden muss, als Konsequenz auch teurer wird.

    Genau deshalb sind die Grünen übrigens so verhasst, wie sie bei vielen Leuten sind. Wohlfühl-Umweltschutz für die Wohhabenden auf dem Rücken der Armen.

    Den Milliardär in seinem Privatjet juckt der Spritpreis übrigens überhaupt nicht. Und sein Kerosin ist sogar noch steuerfrei.

    • Lumidaub@feddit.org
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      1 day ago

      Eine erhöhte Akzeptanz der Elektromobilität bringt auch erschwinglichere Preise derselben mit sich. Übrigens kann man auch Waren elektrisch transportieren.

      • HaraldvonBlauzahn@feddit.orgOP
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        1 day ago

        Fun fact: Chicago hatte mal ne U-Bahn allein zum Warentransport.

        Klingt nach Jules Verne, nicht? Ich hab meinem Neffen was von Jules Verne zu Weihnachten geschenkt …

      • trollercoaster@sh.itjust.works
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        1 day ago

        Eine erhöhte Akzeptanz der Elektromobilität bringt auch erschwinglichere Preise derselben mit sich.

        Das stimmt, geht aber geht nicht über Nacht. Das Problem der steigenden Lebenshaltungskosten haben wir jetzt.

        Übrigens kann man auch Waren elektrisch transportieren.

        Kann man, ist aber noch nicht so weit verbreitet.

        Natürlich kann man sich ein imaginäres Luftschloss der hypothetischen und zukünftigen Möglichkeiten zusammenspinnen, aber das Leben für die breite Masse macht das nicht besser.

        • Lumidaub@feddit.org
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          1 day ago

          Stimmt, wird erstmal scheiße. Kannst dich bei vergangenen Politikgenerationen bedanken. Oder was ist dein Gegenvorschlag?

          • trollercoaster@sh.itjust.works
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            1 day ago

            Ach ja die Erstverschlimmerung. Und dann wird Alles besser, versprochen. Und schuld sind die vergangenen Politikergenerationen.

            Gegenvorschlag ist ganz einfach. Endlich mal die überrreichen Parasiten, die sich von der Arbeit Anderer die Taschen vollstopfen und letztendlich auf Kosten der Allgemeinheit in obszönem Luxus leben, angemessen zur Kasse zu bitten. Dann wäre genug Geld da, dass das nicht scheiße wird. Egal, was für Scheiße die vergangenen Politikergenerationen gebaut haben. Natürlich wird es dann für zukünftige Politikergenerationen weniger lukrative “Spenden” und Pöstchen geben. Deshalb passiert das auch nicht.

            • Lumidaub@feddit.org
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              1 day ago

              Stimmt, das passiert nicht, so nice das auch wäre. Also nehmen wir die andere Möglichkeit, die zumindest eine Chance hat.

    • Sas@piefed.blahaj.zone
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      1 day ago

      Die CxU und AgD tragen fast alle ihre Politik auf dem Rücken der Armen und für die Reichen aus und werden gewählt, während die Grünen wenigstens versuchen Politik auch für arme zu machen, indem grüne Alternativen gefördert werden und der Habeck ist nicht im Keller gestiegen und hat Heizungen raus gerissen.

      • trollercoaster@sh.itjust.works
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        1 day ago

        Das mit der CDU und den Nazis stimmt zwar, es geht hier aber nicht darum, was andere Parteien machen, sondern darum, dass hier irgendwelche privilegierten Wohlfühl-Ökos abfeiern, dass das Leben jetzt noch teurer wird.

        Und die Förderung der “grünen Alternativen” waren zum Beispiel auch so lustige Sachen, wie der Elektroporsche (natürlich als steuerbegünstigter Firmendwagen) für den Chef. Das schützt weder die Umwelt nennenswert, noch hilft es denen, die sich diese Art von “Umweltschutz” nicht leisten können. Auch wenn da kein unfehlbarer grüner Messias im Keller an der Heizung rumschraubt.

        Das deutsche Förderungsunwesen im Heizungsbereich führt übrigens dazu, dass Wärmepumpen in Deutschland wesentlich teurer sind, als in allen anderen europäischen Ländern. Denn man kann ja mehr abkassieren, wenn es Förderung gibt.

        • HaraldvonBlauzahn@feddit.orgOP
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          14 hours ago

          Das mit der CDU und den Nazis stimmt zwar, es geht hier aber nicht darum, was andere Parteien machen, sondern darum, dass hier irgendwelche privilegierten Wohlfühl-Ökos abfeiern, dass das Leben jetzt noch teurer wird.

          Dass das Leben teurer wird durch teure Energie ist ja nun nicht die Schuld der Grünen. Die Verkehrspolitik, die sie vorschlagen, reduziert die Abhängigkeit vom Auto und vom teuren Sprit und Wärmepumpen und Erneuerbare Energien sind nun mal billiger als Öl und Gas.

          Und die Leute, die das nicht wahr haben wollen und sich vor 2 Jahren noch schnell ne Gasheizung eingebaut haben, müssen dann halt mal Konsequenzen tragen.

          Und um übrigen brauchen wir eine Politik, die die Abhängigkeiten verringert und nicht vergrößert . Die bekommen wir bestimmt nicht mit CDU und AfD.

        • MaggiWuerze@feddit.org
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          23 hours ago

          Die höheren Preise für Wärmepumpen hierzulande liegen vor allem auch an höheren technischen Ansprüchen für die Zulassung und nur sekundär an der Förderung

    • Strive7307@discuss.tchncs.de
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      1 day ago

      wenn man sich Deine tolle Elektromobilität leisten

      Es gab zu Beginn der E-Prämie ein Angebot bei dem man sich einen Dacia Spring effektiv kostenlos für drei Jahre leasen konnte. Ist zwar ein sehr rudimentäres Auto, aber zeigt, dass es bereits günstige Alternativen gibt.

    • HaraldvonBlauzahn@feddit.orgOP
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      1 day ago

      Wenn man sich ein Fahrrad leisten kann und das auch benutzt, ist man vom Spritpreis auch weniger betroffen.

      Kein Trost für die Armen - aber für die, die Spielräume haben, und die kann man der Mittelschicht ja wohl bescheinigen, gilt eben auch: “Wie man sich bettet, so liegt man”.