Das könnte der Akzeptanz der Elektromobilität noch ein bisschen mehr Schub geben. Zumal neben dem Einsatz von Energieabhängigkeit als Waffe auch Kuba ja für einige Länder ein weiteres Beispiel ist, warum es gut ist, nicht zu sehr von Treibstoffimporten abhängig zu sein.
Fun Fact: Die Grünen haben in den Achtziger Jahren einen Benzinpreis von fünf Mark pro Liter gefordert.
Übrigens ist das Gerede von sogenannten “Spritpteisbremsen” wahrscheinlich populistischer Schwachsinn. Wir haben es zu tun mit einem Preisanstieg wegen Angebotsverknappung. Die kurzfristige Preiselastizität ist bei Treibstoffen gering (Beispiel wären die Ölpreisspitzen 1974 und 2008), also führt Subventionierung der Nachfrage zu noch höheren Preisen. Sinnvoll höchstens als indirekte Förderung von Elektrofahrzeugen.
Was technisch sinnvoll wäre, wäre eine Reduktion der Nachfrage, also (checks notes) Tempolimits und autofreie Sonntage.
Vielleicht mal anfangen mit einer Ciclovía wie die Sonntags in Bogotá…



Bei Aldi kann man für 50 Cent pro kWh Schnellladen ohne Anmeldung. Benzin kostet 1,70€ pro Liter. Renault Zoe verbraucht im Jahresmittel 20 kWh auf 100 km, Opel Corsa 6 Liter auf 100 km.
Zoe:
20 (kWh) * ,50 (Cent) = 10 € auf 100 km
Corsa:
6 (Liter) * 1,70 (Euro) = 10,20 € auf 100 km
In der Anschaffung ist der Zoe teurer, im Unterhalt aber billiger. Man liegt also ohne Eigenheim, ohne eigene Wallbox und ohne PV oder gar Überschussladen jetzt schon nah beieinander. Wenn der Strom nur noch 30 Cent kostet und Benzin weiter steigt wird es noch offensichtlicher.
Zuhause kostet mein Strom 26ct
Jo, ich zahle 31. Ich wollte mir jetzt nicht direkt die Kritik anhören, dass ich als Hausbesitzer zu privilegiert bin, um Kilometergeld zu vergleichen Darum ist in meiner Rechnung der Strom teuer und der Sprit billiger.
Alles gut, macht ja auch Sinn beides anzugeben
EnBW und Ionity bieten Tarife für Viellader auch bis 39ct runter.