

Das sind Kurzstrecken und Leute mit wenig Gepäck. Auf Routen, die sich über Jahrzehnte etabliert haben, mit bestehender Infrastruktur. (Fahrzeuge, Haltestellen, Fahrpläne) Auch wenn da der Bus mal liegenbleibt, ist das kein Beinbruch, da steigt man halt aus und läuft. Oder wartet einfach auf den Nächsten. Hier geht es darum, tausende Leute mit Reisegepäck mehrere hundert Kilometer durch die Wüste zu fahren. Das ist schon ein kleiner Unterschied. Und insgesamt sind das ja auch ein paar mehr, (ich meinte irgendwo was von weit über 100.000 gelesen zu haben) als nur die 10.000 Deutschen, die da jetzt festsitzen.
Dass man bei einer Evakuierung aus einem Kriegsgebiet keinen Luxus erwarten kann, ist mir klar, aber ob das all den Touristen klar ist, ist eine andere Frage. Das wird auf jeden Fall kein Spaß, am allerwenigsten für die armen Schweine, die das durchführen dürfen.




Schlimmer. Man digitalisiert die Aspekte, die sich einfach digitalisieren lassen (Überprüfung der Einhaltung formaler Regeln), die in der analogen Praxis auch gerne mal links liegen gelassen wurden, um Vorgänge eben unbürokratisch zu erledigen, weil es eh niemand überprüft hat. Sobald jede auch noch so sinnlose formale Regel von einer Software erzwungen wird, führt das zu einer Vervielfachung der tatsächlichen Bürokratie, weil man nicht mehr abkürzen kann.