Sie sind voll mit Informationen, oft kunstvoll gefaltet und nicht selten in kleiner Schrift: Dennoch sind Beipackzettel bei Medikamenten elementar. Die EU will nun deren Nutzen weiter erhöhen und sie digitalisieren. Doch auf Wunsch soll es sie in Apotheken weiter gedruckt geben.
Warum nicht beides? Zettel digital vorhalten, erreichbar über QR Code auf der Papiervariante. In Stufe 2 mit zentralem Register über die PZN.
Ich verstehe, dass wir die Papiervariante noch brauchen, aber wenn ich die Papier Variante bereits in der Hand halte, was sollte mich dazu bewegen mir die digitale Version durchzulesen? Ergänzende Videos oder so, von mir aus… aber ohne solche Extras machts ja gar keinen Sinn?
Die digitale Variante ist durchsuchbar.
Die digitale Variante hat eine variable Schriftgröße.
Die digitale Variante kann gezoomt werden.
Die digitale Variante kann vorgelesen werden.
Die digitale Variante kann übersetzt werden.
Die digitale Variante muss nicht wieder zusammengefaltet werden.
Die digitale Variante ist vor die Chef auf die Arbeit.
Got it. In der Tat alles valide Punkte…
Die digitale Variante kann einen Anruf auslösen und gleichzeitig Namen und Angaben bereitstellen im Falle einer starken Reaktion oder Fehldosierung.
Interessante Idee, gerade wenn man das mit Fallerkennung o.Ä. verbinden könnte. Wäre nicht einfach eine sichere und datenschützende Architektur aufzubauen, aber möglich wäre bestimmt was!
Die meisten Leute in meinem Leben, die ein Präparat nehmen, brauchen direkt mehrere. Auslesbare Patientenbriefe gibt es ja schon und tragen mehr Information. Soetwas einfacher zusammenzutragen halte ich für nützlich. Leider bräuchten wir dann eine zentrale digitale Verwaltung zumindest für die Medikamentdaten. Nutzern selbst kann man leider nicht trauen alles geflissentlich einzutragen und dann enden wir wieder bei einer Patientenakte mit all ihren Problemen oder bei einer unvollständigen Lösung.
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