Es soll aber bei Bedarf einen Ausdruck in der Apotheke geben.
Warum nicht beides? Zettel digital vorhalten, erreichbar über QR Code auf der Papiervariante. In Stufe 2 mit zentralem Register über die PZN.
Ich verstehe, dass wir die Papiervariante noch brauchen, aber wenn ich die Papier Variante bereits in der Hand halte, was sollte mich dazu bewegen mir die digitale Version durchzulesen? Ergänzende Videos oder so, von mir aus… aber ohne solche Extras machts ja gar keinen Sinn?
Die digitale Variante ist durchsuchbar.
Die digitale Variante hat eine variable Schriftgröße.
Die digitale Variante kann gezoomt werden.
Die digitale Variante kann vorgelesen werden.
Die digitale Variante kann übersetzt werden.
Die digitale Variante muss nicht wieder zusammengefaltet werden.
Die digitale Variante ist vor die Chef auf die Arbeit.
Got it. In der Tat alles valide Punkte…
Die digitale Variante kann einen Anruf auslösen und gleichzeitig Namen und Angaben bereitstellen im Falle einer starken Reaktion oder Fehldosierung.
Interessante Idee, gerade wenn man das mit Fallerkennung o.Ä. verbinden könnte. Wäre nicht einfach eine sichere und datenschützende Architektur aufzubauen, aber möglich wäre bestimmt was!
Die meisten Leute in meinem Leben, die ein Präparat nehmen, brauchen direkt mehrere. Auslesbare Patientenbriefe gibt es ja schon und tragen mehr Information. Soetwas einfacher zusammenzutragen halte ich für nützlich. Leider bräuchten wir dann eine zentrale digitale Verwaltung zumindest für die Medikamentdaten. Nutzern selbst kann man leider nicht trauen alles geflissentlich einzutragen und dann enden wir wieder bei einer Patientenakte mit all ihren Problemen oder bei einer unvollständigen Lösung.
"So schlucken sie eine Pille: schluckt Pille
Liken und Abonnieren nicht vergessen! Drückt die Glocke und lasst einen Hype da!"
Der deutsche Konkurrent zu Youtube: ApothekenUmschauTV
Aber dann verlieren unsere Kinder doch noch einen Skill: das Wiederzusammenfalten von Beipackzetteln!
Man kann nicht verlieren, was man nie besessen hat.
Ja, der Begin von Navis war auch das Ende der Falk-Pläne.
Von allen Sachen, die wir digitalisieren sollten, sind meiner Meinung nach Beipackzettel keine.
Na ja. Mehrsprachigkeit, Vorlesefunktion, Suche. Da kann man vieles optimieren. Und wenn ich mit meinen 95 Jahren doch lieber mit der Lupe arbeiten will, kann ich einen Ausdruck bekommen. Ich finde die Idee eigentlich recht charmant.
Klar, kannst du gerne alles haben. Zusätzlich und nicht als Ersatz
So ist es ja auch angedacht?
Also, so wie ich den Artikel verstehe, soll es standardmäßig keinen Beipackzettel mehr in der Packung geben.
Sehe ich genau anders rum. Die Vorteile sind jetzt nicht massiv, dafür hast du aber auch keine Nachteile. Bei den “wichtigen” Digitalisierungsvorhaben musst du dir ständig Sorgen machen dass Google die Urheberrechte für deine DNA bekommt.
Warum nicht? Ich sehe darin eigentlich nur Vorteile.
Also ich glaube bei mir würde das so ablaufen:
- “Hier ist ihre Medizin. 3x am Tag 2 Pillen. Fragen?”
- “Nein, vielen Dank.”
- …
- “Hmh, fühle mich komisch. Vielleicht Nebenwirkungen? … oh, kein Beipackzettel. Mal bei Wikipedia schauen.”
Bei einem signifikanten Teil der Bevölkerung wird der letzte Satz allerdings “Mal ChatGPT fragen” sein, was nur in Katastrophen münden kann.
Warum nur “auf Wunsch”? Im Vergleich zu den Blisterverpackungen der Pillen ist der Ressourcenverbrauch der Beipackzettel doch vernachlässigbar.
Huh, das ist ja interessant…
[Checkt code zu Beipackzettel ins Repository ein]







