[…]

Nirgendwo in Europa seien die Spritpreise in der vergangenen Woche so stark gestiegen wie in Deutschland, sagte Rabl weiter. „Meine Vermutung: Die Konzerne wissen, dass sie von Bundesministerin (Katharina) Reiche (CDU) nichts zu befürchten haben.“

[…]

  • xlf42@feddit.org
    link
    fedilink
    arrow-up
    11
    ·
    2 days ago

    Wenn man das nächste Mal das Auto austauscht, an das letzte Mal Denken und sich fragen „welche Argumente von vor n Jahren haben damals ein Elektroauto unmöglich gemacht“, dann recherchieren, Mythen durch Informationen demystifizieren, die Betriebskosten durchrechnen und schauen, ob es sich IRGENDWIE finanzieren lässt. Hat man das sauber gemacht, steht mit hoher Wahrscheinlichkeit als Nächstes ein elektrisches Fahrzeug vor dem Haus oder in der Garage.

    Dann kann man der naechsten preisrunde der Konzerne gelassen entgegen sehen.

    Sie wird nämlich kommen.

    (Und ja, es wird den einen oder anderen Spezialfall geben, auf Grund dessen IRGENDJEMAND sich keines kaufen kann. Ihr braucht mir nicht einzeln schreiben, ich weiß das. Das ist aber kein Grund für die tausend anderen, die einfach nur jeden Tag vom speckguertel 50km irgendwo anders hin pendeln müssen).

    • BigShammy80@feddit.org
      link
      fedilink
      arrow-up
      6
      arrow-down
      1
      ·
      2 days ago

      Es müsste halt eine Regelung her, dass jeder Neubau bzw. irgendwann auch bei Mietwohnungen Lademöglichkeiten geschaffen werden müssen.

      Ich meine, ich gebe dir absolut Recht was die Betriebskosten usw. angeht, ich würde selber gerne ein EV fahren… aber wenn du halt zum Laden das Auto irgendwo 5-6 Stunden abstellen musst, ist das halt unpraktisch. Findest du eine Schnellladestation geht es vielleicht auch in “nur” einer Stunde…

      • DirtPuddleMisfortune@feddit.org
        link
        fedilink
        arrow-up
        1
        ·
        edit-2
        23 hours ago

        Gestern, 800 km mit dem Stromer: beim Ladestopp angeschlossen, einen Espresso besorgt, getrunken, kurz die Sonne genossen, Pipi gemacht, Auto war voll für weiterfahrt.

        Was will ich damit sagen: beim Einkauf das Auto an den Schnelllader gehängt und der Akku ist voll. Ja, langsam laden ist besser für den Akku, aber wenn man Zuhause nicht laden kann, dann halt so. Und ja, es gibt Fälle da geht halt kein E-Auto. Aber für die meisten ist es machbar.

        Edit: wo ich wohne hat jeder zweite Supermarkt mehrere Schnelllader (300 kW) auf dem Parkplatz stehen. Es mag Regionen geben da ist das vielleicht nicht so. Aber auch da bin ich sicher finden sich Wege!

        • BigShammy80@feddit.org
          link
          fedilink
          arrow-up
          2
          arrow-down
          1
          ·
          1 day ago

          Ich habe mal 1 Woche den Stromer von meinem Bruder ausgeliehen, um das im Alttag zu testen. Bei mir in der Nähe gibt es hauptsächlich diese “langsamen” Ladesäulen, wo das Auto schon so 6-8 Stunden dranhängen muss, um voll aufzuladen. Dann gibt es 2 Schnellladestationen beim MC Donalds, die sind aber ständig besetzt, aber auch hier muss man dann 1 Stunde die Zeit vertreiben. Beim Einkaufen zu laden ist ja ok, aber da gehen dann vielleicht 5% rein… und du hast eben überall andere Anbieter…

          Ist für mich persönlich halt völlig uninteressant momentan. Natürlich kann die Situation woanders viel besser sein, keine Frage.

          • Teppichbrand@feddit.org
            link
            fedilink
            arrow-up
            1
            ·
            edit-2
            22 hours ago

            Ich kann nicht richtig aus Erfahrung sprechen, weil ich aufm Dorf und mit eigener Wallbox wohne. Aber ich kenne einige, die ganz ohne Wallbox leben, auch auf dem Land. Wer nicht regelmäßig große Stecken zurück legen muss kann einmal die Woche beim einkaufen beim Supermarkt laden, oder gar täglich auf der Arbeit.

      • MaggiWuerze@feddit.org
        link
        fedilink
        arrow-up
        2
        ·
        2 days ago

        Man muss vor allem von diesem “Volltanken” Gedanken weg. Du kannst einfach ein bisschen laden wenn sich die Gelegenheit ergibt. Bei Lidl zB kann man sehr gut laden und das zu annehmbaren Preisen. In der Innenstadt oder ähnliches kann man für gewöhnlich auch immer für die halbe Stunde laden die man da rumläuft.

      • Melchior@feddit.org
        link
        fedilink
        arrow-up
        4
        ·
        2 days ago

        Es müsste halt eine Regelung her, dass jeder Neubau bzw. irgendwann auch bei Mietwohnungen Lademöglichkeiten geschaffen werden müssen.

        Beim Bau von Parkplätzen ist das sinnvoll, aber nicht bei Wohnungen. Das zwingt Leute die autofrei wohnen wolle dazu viel Geld für eine Parkplatz auszugeben den sie nicht brauchen und es verbietet autofreie Wohnviertel. Gerade in einer Großstadt muss man eine Art Parkhaus bauen und da kostet ein Stellplatz gerne zwischen 15.000-45.000€.

        Übrigens darf man schon heute als Mieter eines Parkplatzes eine Wallbox anbringen. Man muss aber dafür zahlen.

      • xlf42@feddit.org
        link
        fedilink
        arrow-up
        3
        ·
        2 days ago

        Es keine Frage von „man müsste“.

        Es ist eine Frage von

        • wie sieht meine alltäglich gefahrene Entfernung aus?
        • welche Möglichkeiten habe ich, diese Entfernung wieder in das Auto über den Tag hinein zu laden? (Meistens zu Hause, am Arbeitsplatz)
        • ist die Entfernung klein genug, dass voll laden alle paar Tage ausreicht? (Also beim samstäglichen Supermarkt-Besuch, beim Fußballtrainig am Samstag Nachmittag, beim sonntäglichen Gottesdienst, beim swingerclub-Besuch jeden Mittwoch, ganz egal was, sollte halt nur eine Ladestation haben, die zur Aufenthaltsdauer an der Stelle passt)
        • was für ein Auto passt zu meinem Profil (im wesentlichen km/Tag oder km/woche) und kann ich es mir IRGENDWIE leisten?

        Wie schon jemanden anderen geschrieben, landest du beim Wohnungsbau SOFORT wieder beim Interessenskonflikt mit autofrei lebenden Nachbarn und dass der Wohnungsbau sowieso schon viel zu teuer ist.

        Es gibt Alternativen, Arbeitgeber sollten sich mit „Du kannst in der Arbeit zum Spottpreis aufladen“ interessant machen, Supermärkte machen es sogar in Deutschland schon vor (und nach Norwegen will ich da gar nicht schauen). Moderne ladetechnik ballert problemlos ein paar hundert Kilometer in einer halben Stunde in den Akku, lässt sich also problemlos während dem Einkauf machen. Selbst billigere Autos (die man auf dem Gebrauchtmarkt inzwischen bekommt) schaffen das in weniger als einer Stunde.