• Diplomjodler@lemmy.world
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    6 days ago

    Es ist schon richtig das viele “Sicherheitsleute” nur Mindestlöhner mit Blockwart-Komplex sind. Es ist aber auch durchaus möglich, diese Leute gut auszubilden und angemessen zu führen. Es ist nun mal nicht Aufgabe der Polizei, in Zügen mitzufahren und Betrunkene rauszuschmeissen. Die Bahn hat aber das entsprechende Personal und die entsprechenden Mechanismen. Da bräuchte es einfach mehr davon.

    • JensSpahnpasta@feddit.org
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      6 days ago

      Das ist ja gerade der Gag an der Geschichte. Es ist nicht Aufgabe der Polizei, aber auch nur, weil wir die Bahn privatisiert haben. Zur Erinnerung: Die aktuelle Bundespolizei ist ja die Fusion des damaligen Bundesgrenzschutzes mit der Bahnpolizei. Die alte Bundesrepublik hatte also eine eigene Polizei, die Bahnhöfe überwacht hat und auch für die Sicherheit des Schienenverkehrs zuständig war. Und das macht, wenn man ehrlich ist, absolut Sinn. Wir haben ja auch zum Beispiel eine Autobahnpolizei und es gibt wenig Sinn, warum man die Infrastruktur wie die Bahn komplett privat sichern lassen sollte. Das ist auch in anderen Ländern entsprechender Standard.

    • trollercoaster@sh.itjust.works
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      6 days ago

      Die Privatisierung von öffentlicher Sicherheit ist relativ neu. Diesen komischen Sicherheitsdienst der Bahn gibt es erst, seitdem bei der Polizei massiv Personal eingespart wurde, dass eine Präsenz an Bahnhöfen und in Zügen nicht mehr möglich war.

      Außerdem untergräbt die Privatisierung öffentlicher Sicherheit das staatliche Gewaltmonopol und den Rechtsstaat.

      • Diplomjodler@lemmy.world
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        6 days ago

        Vielleicht wäre eine Wiedereinführung der Bahnpolizei kenne schlechte Idee. Ist allerdings völlig unrealistisch. Deshalb ist es sinnvoll, sich auf die Lösungen zu konzentrieren, die innerhalb der bestehenden Strukturen machbar sind.