Fritz Cola war schon immer ein Drecksyuppiladen. Hat schon vor 10 Jahren versucht Kiosken direkt Kohle zu bieten, wenn sie andere Limonade aus dem Programm nehmen. Links ist da gar nichts.
Davon habe ich noch nichts gehört.
Als Veranstalter eines gemeinnützigen Festivals haben wir vor etwa zehn Jahren gute Erfahrungen mit denen gemacht. So gab es bereitwillig Unterstützung durch Getränke-chargen und Infrastruktur-Kleinkram auf deren Nacken, ohne das Gegenleistungen erwartet wurden. Es war ein sehr unkomplizierter und freundlicher Kontakt.
Links war Fritz-Cola eigentlich nie. Die haben immer nur sehr cleveres Marketing betrieben.
Meines Wissen basiert das ganze Geschäft auf der Idee zweier BWL(?) Studenten aus Lüneburg, die nach einem Produkt mit einer möglichst hohen Gewinnmarge gesucht haben.
Tada: Eine “coole” Cola für Erwachsene. Weniger süß und mit der maximal-Menge an Coffein.
Aber ehrlicher Weise finde ich Fritz Cola auch deutlich leckerer als Coca-Cola oder vergleichbare Mitbewerber.
Die beste Cola ist natürlich Premium-Cola (:
Klar, die machen das “gut” und erfolgreich. Hinsichtlich der Vertriebstaktiken steht Fritz Cola den noch größeren Getränkehersteller in nichts nach. Das ist legitim aber halt nicht links (muss man als Getränkehersteller ja auch nicht sein) oder sonst irgendwie die sympathische Brausebude um die Ecke.
“Übliche Vertriebspraktiken” würde ich da bezweifeln. Wir standen mit vielen Akteur*innen in Kontakt, Fritz Cola war da außerordentlich freundlich und hilfsbereit. Wir waren damals ein wirklich sehr rumpeliger, unprofessioneller Hippie-Haufen ohne irgendwelche vorzeigbaren Erfahrungen.
Klar, im Endeffekt vermutlich alles Teil ihrer Marketing-Strategie. Wenn diese Zugewandtheit aber deren Standard ist, würde es mich nicht wundern, wenn Fritz-Cola auch deshalb zu eine Art Identifikationsmerkmal in der Kulturszene wurde.
Ginge es nach einem Unternehmen aus dem fernen Hamburg, dürfte Jürgen Mohr wohl keine Ruhrpott Kohla mehr verkaufen. So zumindest erzählt es Mohr: Ein Vertriebsmitarbeiter habe ihn davon überzeugen wollen, ab sofort ausschließlich die Hamburger Marke Fritz-Kola zu verkaufen. “Nicht, dass sie einem bloß Kühlschränke und andere Werbemittel anbieten”, sagt Jürgen Mohr, “nein, sie haben mir auch finanzielle Unterstützung dafür geboten, dass ich andere Colas aus dem Sortiment nehme.” Mohr lehnte das Angebot ab, sagt er. Von der Pressesprecherin des Unternehmens heißt es dazu: “Ein solches Vorgehen entspricht selbstverständlich nicht der gängigen Geschäftspraxis von Fritz-Kola.” Die Kühlschränke seien bloß Leihgaben an Gastronomen, Geld werde nicht gezahlt.
Doch auch mehrere Getränkehändler und ein ehemaliger Vertriebsmitarbeiter von Fritz-Kola erzählen davon, dass die Firma versuchte, andere Cola-Marken aus dem Angebot von Händlern oder Gastronomen zu drängen. “Es gab in der Vergangenheit Einzelfälle, jedoch haben wir hier sofort gegengesteuert und entsprechende Konsequenzen gezogen”, sagt die Pressesprecherin von Fritz-Kola.
Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, wo da der großen Skandal sein soll. Es ist ja gängige Praxis, dass du in der Branche als Kunde mit mehr Umsatz bessere Preise kriegst, als als als Kunde mit weniger Umsatz. Das ist einfach ein standardmäßiger Mengenrabatt. Und wenn du halt die anderen Colas rauswirfst, ist es auch logisch, dass du von der anderen Marke halt mehr abnimmst und damit auch bessere Preise kriegst. Das wirst du in ganz, ganz vielen anderen Bereichen auch so sehen. Und das ist jetzt auch kein Skandal. Der absolute Großteil aller Restaurants und Kneipen hat ja auch nur einen Bierlieferanten. Und das liegt an genau solchen Vereinbarungen mit Brauereien.Keine Ahnung, warum das jetzt hier plötzlich schlimm sein soll.
Der “Skandal” ist halt, das Fritz Cola so tut, als ob sie cool wären und kein normaler Laden sind, that’s it.
Ich meine, in Supermärkten werden ja auch Regalplätze und Regalfläche verkauft. Deswegen steht der ganze Markenscheiß ja auch auf Augenhöhe und nimmt viel Raum ein.
Fritz Cola war schon immer ein Drecksyuppiladen. Hat schon vor 10 Jahren versucht Kiosken direkt Kohle zu bieten, wenn sie andere Limonade aus dem Programm nehmen. Links ist da gar nichts.
Davon habe ich noch nichts gehört. Als Veranstalter eines gemeinnützigen Festivals haben wir vor etwa zehn Jahren gute Erfahrungen mit denen gemacht. So gab es bereitwillig Unterstützung durch Getränke-chargen und Infrastruktur-Kleinkram auf deren Nacken, ohne das Gegenleistungen erwartet wurden. Es war ein sehr unkomplizierter und freundlicher Kontakt.
Links war Fritz-Cola eigentlich nie. Die haben immer nur sehr cleveres Marketing betrieben. Meines Wissen basiert das ganze Geschäft auf der Idee zweier BWL(?) Studenten aus Lüneburg, die nach einem Produkt mit einer möglichst hohen Gewinnmarge gesucht haben. Tada: Eine “coole” Cola für Erwachsene. Weniger süß und mit der maximal-Menge an Coffein.
Aber ehrlicher Weise finde ich Fritz Cola auch deutlich leckerer als Coca-Cola oder vergleichbare Mitbewerber. Die beste Cola ist natürlich Premium-Cola (:
Klar, die machen das “gut” und erfolgreich. Hinsichtlich der Vertriebstaktiken steht Fritz Cola den noch größeren Getränkehersteller in nichts nach. Das ist legitim aber halt nicht links (muss man als Getränkehersteller ja auch nicht sein) oder sonst irgendwie die sympathische Brausebude um die Ecke.
“Übliche Vertriebspraktiken” würde ich da bezweifeln. Wir standen mit vielen Akteur*innen in Kontakt, Fritz Cola war da außerordentlich freundlich und hilfsbereit. Wir waren damals ein wirklich sehr rumpeliger, unprofessioneller Hippie-Haufen ohne irgendwelche vorzeigbaren Erfahrungen. Klar, im Endeffekt vermutlich alles Teil ihrer Marketing-Strategie. Wenn diese Zugewandtheit aber deren Standard ist, würde es mich nicht wundern, wenn Fritz-Cola auch deshalb zu eine Art Identifikationsmerkmal in der Kulturszene wurde.
Naja
Bin jetzt auch kein fan von den aktionen
Aber wir wollen mal nicht vergessen dass coca cola (sehr warscheinlich) leute umgebracht hat um an ihre ziele zu kommen
Da steht fritz denen schon noch was nachb
Hast du links dazu?
Hast du nicht gelesen? Links ist da gar nichts.
Ba dum tss
https://www.zeit.de/campus/2015/04/konkurrenz-softdrinks-monopol-coca-cola-fritz-cola
Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, wo da der großen Skandal sein soll. Es ist ja gängige Praxis, dass du in der Branche als Kunde mit mehr Umsatz bessere Preise kriegst, als als als Kunde mit weniger Umsatz. Das ist einfach ein standardmäßiger Mengenrabatt. Und wenn du halt die anderen Colas rauswirfst, ist es auch logisch, dass du von der anderen Marke halt mehr abnimmst und damit auch bessere Preise kriegst. Das wirst du in ganz, ganz vielen anderen Bereichen auch so sehen. Und das ist jetzt auch kein Skandal. Der absolute Großteil aller Restaurants und Kneipen hat ja auch nur einen Bierlieferanten. Und das liegt an genau solchen Vereinbarungen mit Brauereien.Keine Ahnung, warum das jetzt hier plötzlich schlimm sein soll.
Der “Skandal” ist halt, das Fritz Cola so tut, als ob sie cool wären und kein normaler Laden sind, that’s it.
Ich meine, in Supermärkten werden ja auch Regalplätze und Regalfläche verkauft. Deswegen steht der ganze Markenscheiß ja auch auf Augenhöhe und nimmt viel Raum ein.
https://www.zeit.de/campus/2015/04/konkurrenz-softdrinks-monopol-coca-cola-fritz-cola