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4 days agoNa mach doch. Wird bestimmt gut.


Na mach doch. Wird bestimmt gut.


Die Sache ist die, ich wär für die richtigen Sachen schon absolut bereit, Opfer zu bringen. Aber halt nicht dafür dass Neoliberale zum 7. mal in den letzten 20 Jahren “die Wirtschaft retten”.
Da sage ich eher, diese Neoliberalen sind Opfer und ich bin gar nicht bereit für die.


Das ist ja mal wirklich krank. Ich fühle mich ja hilflos FOSS Alternativen zu fordern, wenn irgendwelche öffentlichen Einrichtungen bereits vollständig abhängig von Office 365 sind, aber hier benutzen sie das System bereits und wollen es aufgeben für ein enshittifiziertes, teures Aboprodukt aus dem Ausland.
Ich finde es wird noch besser, wenn man sich klar macht, dass 20% deutscher Agrarflächen ohnehin bereits exklusiv für die energetische Verwertung verwendet werden. Das sind 2,34 Millionen Hektar. 2/3 für Biogas, 1/3 für Biokraftstoffe.
Mais liefert bei beträchtlichem Arbeitsaufwand und unbestreitbaren Schäden für Böden, Grundwasser und Biodiversität durch Monokultur, Dünger- und Pestizideintrag im Endeffekt 15-22 MWh(el)/Ha*a. Das ist ungefähr 2% der Ausbeute von Freifeld-PV-Anlagen (700-1.200 MWh/Ha*a), die wohlgemerkt auf wilden Wiesen stehen können, mit weniger bis keinen Schäden für Böden, Grundwasser und Biodiversität.
Mal bewusst völlig überspitzt ausgedrückt: von den 1.570.000 Hektar, die aktuell für Biogas verwendet werden (das ist übrigens die Fläche von Schleswig-Holstein), könnte man 70.000 Hektar in PV-Anlagen umwandeln und 1.500.000 Hektar renaturieren, ohne dass irgendwo ein einziges Maiskorn als Nahrungs- oder Futtermittel fehlen würde, und man erntet damit mehr als die doppelte menge an elektrischer Energie, Speichermöglichkeit vor Ort oder im Netz vorausgesetzt.
Agrarfläche wurde bereits lange vor Freiflächen-PV-Anlagen maßlos verschwendet. Deswegen ist sie vermeintlich knapp. Mit PV-Anlagen könnte man das Problem entschärfen, wenn man wollte.