Dank Rechtshilfe gelangten US-Ermittler an Zahlungsdaten eines anonym geglaubten Proton-Accounts. Der Dienst verweist auf die strikte Schweizer Rechtslage.
Dank Rechtshilfe gelangten US-Ermittler an Zahlungsdaten eines anonym geglaubten Proton-Accounts. Der Dienst verweist auf die strikte Schweizer Rechtslage.
Tja. Wenn es um den Datenschutz von Dienstanbietern geht, darf man sich, gerade, wenn man wegen möglicher politischer Verfolgung auf Datenschutz angewiesen ist, nicht nur auf die Versprechen des Anbieters verlassen, sondern muss auch prüfen, welche Daten der Anbieter gesetzlich verpflichtet ist, herauszugeben, und an wen. Wenn da ein Staat dabei ist, von dem Du realistisch verfolgt werden könntest, weil Du Dich z.B. dort aufhältst und dort Aktivismus betreibst, ist der Anbieter nicht der Richtige für Dich. Unter Umständen ist sogar ein Anbieter mit schwächerem Datenschutz in einem Staat, der kein Abkommen zur Herausgabe von Daten mit dem fraglichen Staat unterhält, die bessere Wahl.