Immer mehr Beschäftigte der Bahn denken wegen wachsender Gewalt in Zügen und Bussen über einen Jobwechsel nach. Laut einer Umfrage erwägt fast jeder Dritte eine Kündigung. Viele nennen zunehmende Unsicherheit als Hauptgrund.
Das Problem ist halt die generelle Verrohung und Entsolidarisierung der Gesellschaft. Mit mehr “hart durchgreifen” löst du das nicht, sondern machst es nur noch schlimmer. Was nötig wäre, wäre dass die Politik aufhört die Existenzen der Leute zu ruinieren und die Menschen gegeneinander aufzuhetzen.
Ein ganz konkretes aktuelles Beispiel: Wie glaubst du, dass das Rausgängeln von psychisch Kranken aus dem Bürgergeld sich auf die Quote der pöbelnden Obdachlosen auswirkt? Genau. Damit kann man dann wiederum mehr hart durchgreifen fordern (wir sind hier), was mehr Existenzen ruiniert, worauf man mehr Entsolidarisierung fordert (die sind asozial), usw.
Das Problem ist halt die generelle Verrohung und Entsolidarisierung der Gesellschaft. Mit mehr “hart durchgreifen” löst du das nicht.
Naja. Doch.
Es gibt Behindertenparkplätze. Die sind aus Solidarität mit Behinderten eingerichtet. Wenn da jemand drauf parkt, der den Platz nicht braucht ist das Mist und solche Leute machen das nicht aus Versehen und hören damit nicht auf, bis sie entweder oft genug und hart genug dafür bestraft werden, und sie keinen Bock mehr auf die Strafe haben oder man ihnen die Möglichkeit nimmt die Regelverletzung zu begehen. (Also Auto weg)
“Bei Falschparkern auf Behindertenparkplätzen hart durchzugreifen bringt nichts.” ist natürlich eine Meinung die man haben kann, aber da werden wir uns nicht einigen.
Was ist denn das jetzt für ein Beispiel? Da ist es ja offensichtlich Schutz von Schwächeren gegenüber achtlosen Stärkeren, kein “hartes durchgreifen” (deine Worte) gegen unliebsame Schwächere die die Kontrolle über ihr Leben verloren haben.
Natürlich sollte man spätestens bei Gewalt und Belästigung einschreiten, zum Schutz der Opfer. Aber man muss sich auch bewusst sein, dass das in erster Linie Symptombekämpfung ist, die auch Nebeneffekte haben wird, den oben genannten Kreislauf weiter zu propagieren. Insbesondere wenn es flächendeckend genug erfolgt, damit es auch etwas bewirkt.
Will man das Problem lösen, muss man tiefer ansetzen, als nur mehr Polizeipräsenz auf alle gesellschaftlichen Probleme zu werfen. Zumal wir diese Kapazitäten ja auch einfach nicht haben und man dann noch willkürlicheren Scheiß als Polizei fordern wird, z.B. KI-Überwachung mit Gesichtserkennung usw. was überhaupt keine Straftaten mehr verhindert, aber eine noch schlechtere Quote von verfolgten Verbrechen zu Kollateralschaden verursachen wird.
Was ist denn das jetzt für ein Beispiel? Da ist es ja offensichtlich Schutz von Schwächeren gegenüber achtlosen Stärkeren
Achwas. Und wenn man Bahnreisende und Mitarbeiter vor gewalttätigen Menschen schützt, ist das komplett was anderes?
Symptombekämpfung
Bin ich voll deiner Meinung. Es geht aber eben nicht mehr, das man sagt “Ursachen angehen” und dann die Symptome so lässt wie sie sind.
Achso, ein Punkt dazu: Es ist mir scheiss egal wieviel jemand Kontrolle über sein Leben verloren hat. Wenn er oder sie Leute angreift wars das mit meinem Verständnis. Da will ich das der Angriff gestoppt wird. Danach können wir wieder diskutieren.
Zumal wir diese Kapazitäten ja auch einfach nicht haben
… und hier schließt sich der Kreis, weil ich ja ganz am Anfang gesagt habe: Das ist einfach verdammt teuer. Ausbilden, einstellen, ausrüsten…
KI-Überwachung mit Gesichtserkennung
Nix da. Genau das bringt ja nichts. Hast höchstens eine Ultra HD Aufnahme wie ein geliebter Mensch abgegriffen und verletzt wird, das kann man dann im Gerichtsverfahren 5 Jahre später sehen.
Das Problem ist halt die generelle Verrohung und Entsolidarisierung der Gesellschaft. Mit mehr “hart durchgreifen” löst du das nicht, sondern machst es nur noch schlimmer. Was nötig wäre, wäre dass die Politik aufhört die Existenzen der Leute zu ruinieren und die Menschen gegeneinander aufzuhetzen.
Ein ganz konkretes aktuelles Beispiel: Wie glaubst du, dass das Rausgängeln von psychisch Kranken aus dem Bürgergeld sich auf die Quote der pöbelnden Obdachlosen auswirkt? Genau. Damit kann man dann wiederum mehr hart durchgreifen fordern (wir sind hier), was mehr Existenzen ruiniert, worauf man mehr Entsolidarisierung fordert (die sind asozial), usw.
Den Kreislauf müssten wir halt mal durchbrechen.
Naja. Doch.
Es gibt Behindertenparkplätze. Die sind aus Solidarität mit Behinderten eingerichtet. Wenn da jemand drauf parkt, der den Platz nicht braucht ist das Mist und solche Leute machen das nicht aus Versehen und hören damit nicht auf, bis sie entweder oft genug und hart genug dafür bestraft werden, und sie keinen Bock mehr auf die Strafe haben oder man ihnen die Möglichkeit nimmt die Regelverletzung zu begehen. (Also Auto weg)
“Bei Falschparkern auf Behindertenparkplätzen hart durchzugreifen bringt nichts.” ist natürlich eine Meinung die man haben kann, aber da werden wir uns nicht einigen.
Gleiches für Gewalt im öffentlichen Raum.
Was ist denn das jetzt für ein Beispiel? Da ist es ja offensichtlich Schutz von Schwächeren gegenüber achtlosen Stärkeren, kein “hartes durchgreifen” (deine Worte) gegen unliebsame Schwächere die die Kontrolle über ihr Leben verloren haben.
Natürlich sollte man spätestens bei Gewalt und Belästigung einschreiten, zum Schutz der Opfer. Aber man muss sich auch bewusst sein, dass das in erster Linie Symptombekämpfung ist, die auch Nebeneffekte haben wird, den oben genannten Kreislauf weiter zu propagieren. Insbesondere wenn es flächendeckend genug erfolgt, damit es auch etwas bewirkt.
Will man das Problem lösen, muss man tiefer ansetzen, als nur mehr Polizeipräsenz auf alle gesellschaftlichen Probleme zu werfen. Zumal wir diese Kapazitäten ja auch einfach nicht haben und man dann noch willkürlicheren Scheiß als Polizei fordern wird, z.B. KI-Überwachung mit Gesichtserkennung usw. was überhaupt keine Straftaten mehr verhindert, aber eine noch schlechtere Quote von verfolgten Verbrechen zu Kollateralschaden verursachen wird.
Achwas. Und wenn man Bahnreisende und Mitarbeiter vor gewalttätigen Menschen schützt, ist das komplett was anderes?
Bin ich voll deiner Meinung. Es geht aber eben nicht mehr, das man sagt “Ursachen angehen” und dann die Symptome so lässt wie sie sind.
Achso, ein Punkt dazu: Es ist mir scheiss egal wieviel jemand Kontrolle über sein Leben verloren hat. Wenn er oder sie Leute angreift wars das mit meinem Verständnis. Da will ich das der Angriff gestoppt wird. Danach können wir wieder diskutieren.
… und hier schließt sich der Kreis, weil ich ja ganz am Anfang gesagt habe: Das ist einfach verdammt teuer. Ausbilden, einstellen, ausrüsten…
Nix da. Genau das bringt ja nichts. Hast höchstens eine Ultra HD Aufnahme wie ein geliebter Mensch abgegriffen und verletzt wird, das kann man dann im Gerichtsverfahren 5 Jahre später sehen.
Als wäre davon so viel da gewesen.
Und jetzt rat mal was du mit so Law and Order Geschrei bekommst. Enjoy.