• 5715@feddit.org
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    11 days ago

    plötzlichen Verlust von 3,2 Gigawatt

    Vielleicht sollte man den Lärmschutz nicht an die Ausgangsleistung koppeln, sondern an die Lärmemissionen, bzw. Lärmimmissionen?

    • Weingeist@feddit.org
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      11 days ago

      Tut man natürlich.

      Nur haben wir inzwischen soviel Windkraft, dass wenn die alle gleichzeitig auf (fiktive) 80% Leistung abregeln, wir halt bei +3GW landen.

      Wenn die das einfach zufällig innerhalb von einem 15 Minuten Intervall machen würden, wäre das Problem auch schon gelöst.

      • trollercoaster@sh.itjust.works
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        11 days ago

        Gelöst ist das Problem dadurch nicht, denn die Leistung, die dadurch immer noch wegfällt, muss ja irgendwo anders herkommen. Dafür werden dann Spitzenlast-Kraftwerke angefahren, die eigentlich dafür da sind, zu Zeiten hohen Energiebedarfs die Lastspitzen abzufangen. Mit Speicherkraftwerken sollte man das also nicht tun, denn die werden für die Lastspitzen am Tag gebraucht und sollten eigentlich nachts ihre Speicher füllen. Was fährt man dann also an? Gaskraftwerke. Herzlichen Glückwunsch, wir scheißen jetzt aufs Klima, nur dass ein paar NIMBYs ihren Lärmschutz haben können. Außerdem ist die Gasversorgung aktuell ja auch leicht suboptimal, es wird also eine Ressource verbraten, die momentan sehr schwer wiederzubeschaffen ist.

        • brainwashed@feddit.org
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          11 days ago

          wir scheißen jetzt aufs Klima, nur dass ein paar NIMBYs ihren Lärmschutz haben können.

          Das finde ich ein bisschen unfair verkürzt, das machen wir natürlich nicht hauptsächlich wegen den NIMBYs, sondern auch wegen den Gewinnen der Gaswirtschaft. Allen voran unseres sozialistischen Bruderstaats.