Über 80 Prozent der fossilen Energieexporte der Golfregion gehen nach Asien. Die letzten Flüssiggastanker, die noch durch die Straße von Hormus kamen, wurden aber inzwischen Richtung Europa umgelenkt, wo Einkäufer die stark gestiegenen Preise bezahlen können, im Gegensatz zu ärmeren asiatischen Ländern wie Pakistan oder Vietnam. Nur eines der sieben Schiffe blieb auf seinem ursprünglichen Asienkurs und legte am vergangenen Donnerstag in China an, so eine Analyse der Financial Times.
Pakistans Flüssiggasterminals erwarten deshalb, Ende des Monats kein Gas mehr ins pakistanische Netz einspeisen zu können. Die Regierung Bangladeschs hat die Universitäten geschlossen, um Energie zu sparen. In den Philippinen und Vietnam werden Unternehmen angehalten, ihre Mitarbeiter*innen von zu Hause aus arbeiten zu lassen, um den Kraftstoffbedarf zu verringern. China und Japan werden das teurere Gas teilweise mit mehr Kohle- und Atomstrom ersetzen.
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Südkoreas Präsident Lee Jae Myung forderte schon zu Beginn des Irankriegs, den Ausbau der erneuerbaren Energien im Land zu beschleunigen. Die asiatischen Länder stünden am „Scheideweg“, schreiben die Ember-Expert*innen: „Sie können sich zu Elektrostaaten entwickeln, die Emissionen reduzieren und Klimaziele einhalten, oder Petrostaaten bleiben, die größere Energieanfälligkeiten riskieren.“



Das wird erst dann ein Thema wenn wir in ein paar Monaten die nächste “Flüchtlingskrise” haben…
Daran sind dann aber die Ausländer schuld, das hat niemals nichts mit der Energiekrise und dem Krieg des Orangenmanns zu tun.