Die Verantwortung des Vatikans für sexuellen Missbrauch ist deutlich größer als bekannt. Dies zeigen geheime Dokumente einer weltweiten Recherche von CORRECTIV. Eine besondere Rolle spielte Joseph Ratzinger, der spätere Papst Benedikt XVI. Aufgrund der neuen Erkenntnisse fordern Experten Zugang zu den geheimen Archiven des Vatikans.
[…]
Bisher wurde als Reaktion auf die Missbrauchsskandale, die seit über 30 Jahren die katholische Kirche erschüttern, die Verantwortung für Vertuschung und Duldung vor allem bei den Bischöfen vor Ort gesucht. Die von CORRECTIV ausgewerteten Briefe zeigen jedoch, dass der Vatikan über den weltweiten Missbrauch Bescheid wusste und seit fast 100 Jahren in einem Geheimarchiv Informationen zum Missbrauch durch seine Priester sammelt. Und zwar in einer seiner mächtigsten Behörden, dem Dikasterium für die Glaubenslehre, auch Glaubenskongregation genannt. Dessen Leiter war von 1982 bis 2005 Kardinal Joseph Ratzinger, der spätere Papst Benedikt XVI.
[…]
Jede andere Organisation, die kriminelle Machenschaften in dem Maßstab begeht, unterstützt und systematisch vertuscht, wäre längst als kriminelle Organisation verboten. Die Kinderfickersekte darf aber einfach weitermachen.
Naja, nicht jede. Wie viele von Epsteins Freunden wurden nochmal belangt?
Da stinkt der Fisch nicht nur vom Kopf sondern insgesamt. Ich sag’s immer wieder, 30€ die sich lohnen, moralisch wie finanziell.
Auch eine Art dem Fachkräftemangel entgegenzutreten, Benedikt - aber keine Gute
Sarkasmus aus




