Milchalternativen wie Soja-, Hafer- oder Mandeldrinks liegen im Trend – doch können sie Kuhmilch wirklich ersetzen? Wie gesund sind sie, wie sehen Nährstoffgehalt und Umweltbilanz aus? Die Fakten im Überblick.
Kartoffelpüree ist ein gutes Stichwort zu dem Thema. Ich hab mein Leben lang gedacht, dass es mir halt einfach absolut nicht schmeckt, weil ich es immer nur gegessen habe wie meine Eltern es gemacht haben, also ungewürzt (nur Salz und eine halbe Priese dearomatisierten Pfefferstaub) und mit einer Menge Kuhmilch. Überall sonst hab ich es dann gemieden und erst vor ein paar Jahren hab ich dann gemerkt, dass es nicht unbedingt wie eine geschmacksneutrale Pappmaché-Rasierschaum-Mischung “schmecken” muss.
Meine Partnerin macht es z.B. nur mit Gemüsebrühe und Muskatnuss, gar keine Milch oder Milchersatz. Ganz andere Welt. Kleines bisschen Margarine oder Butter kann man optional auch rein tun. Jetzt ist es eine meiner Lieblingsbeilagen.
Kennst du das nicht? Boomer-Pfeffer? Fein vorgemalen noch von den Großeltern zu Vorkriegszeiten gekauft und im offenen Behälter gelagert, weitervererbt und homöopathisch angewendet. Damit es ja nicht nach Pfeffer schmeckt wenn ein Rezept befolgt wird, das Pfeffer beinhaltet, sondern nur einen Hauch von neutral-scharf im Abgang aufweist. Glaube den gibt es immer noch im Supermarkt. Kann aber sein, dass der trotzdem noch Aroma hat weil die Reifezeit nicht eingehalten wurde, also am besten offen ein paar Wochen auf die Terrasse stellen, damit er nachreift. /s
Ohne /s: Meine Eltern (und viele ihrer Bekannten und Verwandten in der Gegend) hatten ein seltsames Verhältnis zu Pfeffer. Hat sich bisschen gebessert seitdem, mittlerweile haben sie auch eine Mühle, aber der o.g. Staubbehälter ist immer noch im Schrank.
Na, mit deren Pfeffer könnte ich statt ner Marinade ja gleich ne Panade machen!
Nein, kannte ich nicht. Meine Eltern hatten tatsächlich immer Mühlen (halt die vorbefüllten Glasdinger ausm Supermarkt) und wir haben die auch teilweise recht großzügig angewandt.
Aktuell haben wir nur Pulver im Streuer (einmal schwarz, einmal weiß), weil die Idee, mal schöne Mühlen zu suchen, immer wieder mal auftaucht, dann wieder auf die lange Bank rutscht und vergessen wird. Unsere Küche hat auch aktuell nur begrenzt Stauraum.
Man kaufe sehr fein gemahlenen Pfeffer im Supermarkt, fülle ihn in ein idealerweise nicht luftdicht verschlossenes Gefäß um, lagere es den Großteil der Zeit im Hellen (Sonne eignet sich besonders gut) und nutze nur geringe Mengen, damit der Pfeffer sein Aroma über Jahre hinweg in der Luft entfalten kann. Fertig ist der dearomatisierte Pfefferstaub.
Kartoffelpüree ist ein gutes Stichwort zu dem Thema. Ich hab mein Leben lang gedacht, dass es mir halt einfach absolut nicht schmeckt, weil ich es immer nur gegessen habe wie meine Eltern es gemacht haben, also ungewürzt (nur Salz und eine halbe Priese dearomatisierten Pfefferstaub) und mit einer Menge Kuhmilch. Überall sonst hab ich es dann gemieden und erst vor ein paar Jahren hab ich dann gemerkt, dass es nicht unbedingt wie eine geschmacksneutrale Pappmaché-Rasierschaum-Mischung “schmecken” muss.
Meine Partnerin macht es z.B. nur mit Gemüsebrühe und Muskatnuss, gar keine Milch oder Milchersatz. Ganz andere Welt. Kleines bisschen Margarine oder Butter kann man optional auch rein tun. Jetzt ist es eine meiner Lieblingsbeilagen.
Bitte was
Kennst du das nicht? Boomer-Pfeffer? Fein vorgemalen noch von den Großeltern zu Vorkriegszeiten gekauft und im offenen Behälter gelagert, weitervererbt und homöopathisch angewendet. Damit es ja nicht nach Pfeffer schmeckt wenn ein Rezept befolgt wird, das Pfeffer beinhaltet, sondern nur einen Hauch von neutral-scharf im Abgang aufweist. Glaube den gibt es immer noch im Supermarkt. Kann aber sein, dass der trotzdem noch Aroma hat weil die Reifezeit nicht eingehalten wurde, also am besten offen ein paar Wochen auf die Terrasse stellen, damit er nachreift. /s
Ohne /s: Meine Eltern (und viele ihrer Bekannten und Verwandten in der Gegend) hatten ein seltsames Verhältnis zu Pfeffer. Hat sich bisschen gebessert seitdem, mittlerweile haben sie auch eine Mühle, aber der o.g. Staubbehälter ist immer noch im Schrank.
Na, mit deren Pfeffer könnte ich statt ner Marinade ja gleich ne Panade machen!
Nein, kannte ich nicht. Meine Eltern hatten tatsächlich immer Mühlen (halt die vorbefüllten Glasdinger ausm Supermarkt) und wir haben die auch teilweise recht großzügig angewandt.
Aktuell haben wir nur Pulver im Streuer (einmal schwarz, einmal weiß), weil die Idee, mal schöne Mühlen zu suchen, immer wieder mal auftaucht, dann wieder auf die lange Bank rutscht und vergessen wird. Unsere Küche hat auch aktuell nur begrenzt Stauraum.
Man kaufe sehr fein gemahlenen Pfeffer im Supermarkt, fülle ihn in ein idealerweise nicht luftdicht verschlossenes Gefäß um, lagere es den Großteil der Zeit im Hellen (Sonne eignet sich besonders gut) und nutze nur geringe Mengen, damit der Pfeffer sein Aroma über Jahre hinweg in der Luft entfalten kann. Fertig ist der dearomatisierte Pfefferstaub.
Wenn du es ausplapperst ist es doch nicht mehr geheim. Jetzt kann ja jeder hergehen und deren kulinarische Enttäuschung imitieren.
Ohne Muskatnuss kein KaPü.