Die gestiegenen Kosten für Benzin und Diesel führen offenbar bei vielen Interessenten zu einem Umdenken: Das E-Auto wird auf Plattformen nun häufiger gesucht.
Am Sarg der Verbrennertechnik fehlte wohl noch ein Nagel …
Das Timing von Reiche und Co hätte nicht besser sein können. Wer jetzt immer noch Gas- oder Ölheizungen bevorzugt dem ist nicht mehr zu helfen. Und mehr E-Autos ist immer gut.
Einen Faden Beigeschmack hat nur das der Deutsche sein Portemonnaie über den Fortbestand seiner Art stellt. Aber das Ergebnis zählt am Ende, also passt schon.
Najaaaaa. Ein steigender Anteil von batterieelektrischen Fahrzeugen um Straßenverkehr ist besser als wenn stattdessen die gleiche Anzahl an Verbrennern fahren würsen, das stimmt. Aber auch E-Autos brauchen immense Flächen versiegelten Bodens, emittieren Feinstaub durch Reifenabrieb und Bremsen, verstopfen die Straßen etc.
Noch besser wäre, wenn mehr Menschen Alternativen zum motorisierten Individualverkehr nutzen würden, die Gesamtzahl der PKW sinkt und am besten wäre es, wenn das passierte, während der Anteil an BEV am verbleibenden Verkehr steigen würde.
Da hast du natürlich recht, aber gleichzeitig ist das Kind natürlich schon lange in den Brunnen gefallen.Wir haben unsere gesamte Verkehrsinfrastruktur und das ganze Land, unsere Siedlungsstruktur und das tägliche Leben auf das Auto ausgerichtet. Es wäre sicherlich toll, wenn dies nicht der Fall gewesen wäre, aber da kommen wir jetzt nicht mehr raus und auf gar keinen Fall schnell. Im Kern würde das nämlich bedeuten, dass wir zig Millionen Leuten das Leben extrem schwer machen müssten. Bei gleichzeitigen Milliardeninvestitionen, und das wird schlicht und einfach nie passieren. Von daher sind die E Autos eine durchaus valide Variante, gewissermaßen das kleinere Übel zu bekommen. Statt überall Diesel und Benzin zu verbrennen, ist es halt schon besser, wenn unsere Autos, die wir nicht vermeiden können, mit Solarstrom fahren und gleichzeitig den Straßenverkehr mit anderen Änderungen in der STVO etwas in den Griff kriegen.
Es ist keim Entweder-Oder. Man kann z.B. auch auf Autobahnen das Tempo auf 100 begrenzen - was Stromer begünstigt, denn es erhöht die Reichweite. Und in Städten das Tempo auf 30 begrenzen, echte Fahrrafstrassen ausweisen, und so weiter. Städte wie Paris und Kopenhagen machen vor, wie es geht. Und richtig, man kann dieses Problem nicht schnell in zwei drei Jahren lösen, da ist ein längerer Prozess nötig. Aber es wird auch nicht weg gehen, wenn man nix macht.
Natürlich hätte man früher gegensteuern können/müssen/sollen, aber man kann das immer noch angehen. Autos müssen ja nicht verboten werden, sondern ausgeschlichen. Schieneninfrastruktur ausbauen, ÖPNV ausbauen und den Zugang vergünstigen, Park&Ride ausbauen, Fahrradinfrastruktur ausbauen, Versorgungsinfrastruktur auch ohne erreichbarer machen, usw.
Dauert halt, aber muss einfach mal angegangen werden.
Verstärkte Normalisierung von Home Office würde auch einiges wirken. Das würde einfach insgesamt den Verkehr reduzieren.
Ist natürlich nicht für alle Jobs eine Option, aber zb für mich ist das super. Wieso sollte ich ins Büro fahren, nur um dann von dort meine Teams Anrufe mit internationalen Kollegen zu führen?
Das ist halt ein echtes Problem, gerade in den Boomgebieten mit dem Wohnungsmangel. Warum sollte ich als Vermieter Mehrkosten auf mich nehmen, nur damit die Mieter selbst weniger Heizkosten haben? Die zahlen ja eh alle Mietpreise, die ich verlange.
Oh, da kommt mir ein Gedanke: Ein Nachbar von mir ist Vermieter und der interessiert sich für Wärmepumpen, um Geld zu sparen. Der vermietet allerdings sein Wohnung kurzfristig und möbliert.
D.h. eine mögliche Lösung wäre: Der Vermieter bezahlt die Nebenkosten und reicht die nicht einfach weiter.
Frag mich nicht, wie das gesetzlich gelöst werden kann. Dann hätte der Vermieter ein richtiges Interesse an Modernisierung.
Doch ich frage dich wie das funktionieren soll. In keiner Welt wird das ein Vermieter praktisch so umsetzen, egal ob Onkel Werner der von seinem Gewinn seiner Werkstatt sich eine Wohnung für seinen Neffen gekauft hat dass der was hat wenn der ihn drum bittet, noch die großen Anbieter.
Praktisch werden die Nebenkosten halt dann auf den normalen Mietpreis aufgeschlagen, das ist linke Tasche rechte Tasche.
Selbst wenn es in einer Utopie Vonovia vom Gewinn abzieht und den Preis gleich lässt, so hat der Mieter sich ein Anreiz selbst sich Energie zu sparen. Zwar nicht mit der Art der Wärmeerzeugung, sehr wohl aber mit der Nutzung. Heizung auf 5 und Fenster auf Kipp den ganzen Tag? Kann man schon machen, musst du halt zahlen.
Praktisch werden die Nebenkosten halt dann auf den normalen Mietpreis aufgeschlagen, das ist linke Tasche rechte Tasche.
Ja klar. Wenn der Vermieter nun durch Technologie (Wärmepumpe, LED-Birnen,…) die Nebenkosten senkt. Kann er diese als Gewinn behalten, denn der Mietpreis (Warm all In) bleibt gleich.
Aus diesem Grund, wollte mein Nachbar ein Wärmepumpe als Vermieter anschaffen.
Ja, das wäre sinnvoll, aber wenn du es mit so Konzernen wie Vonovia zu tun hast oder irgendwelchen Investmentvehikeln, dann ist denen Klima total egal und es geht einfach nur den Profit. Sprich, die bauen die günstigste Heizung ein.
Das Timing von Reiche und Co hätte nicht besser sein können.
Es scheint für Merz kommt der Fukoshima-Merkel, nämlich die Stunde der Wahrheit, ein bisschen schneller als für Merkel.
Auf die ostasistischen Länder kommt da Heftiges zu. Wenn die wirklich nennenswert mit Öl Strom erzeugen, haben die im Sommer bei Hitzewellen und der teils extrem hohen Luftfeuchtigkeit dort ein tödliches Problem - wenn Stromnetz und Klimatisierung versagen, wird es Tote geben.
Leider lernen manche nur mit Leid. Es könnte der Anreiz sein um endlich vollständig grün und nachhaltig zu werden. Wenn die Deutschen es nicht lernen, dann hoffentlich die Asiaten.
Das Timing von Reiche und Co hätte nicht besser sein können. Wer jetzt immer noch Gas- oder Ölheizungen bevorzugt dem ist nicht mehr zu helfen. Und mehr E-Autos ist immer gut.
Einen Faden Beigeschmack hat nur das der Deutsche sein Portemonnaie über den Fortbestand seiner Art stellt. Aber das Ergebnis zählt am Ende, also passt schon.
Najaaaaa. Ein steigender Anteil von batterieelektrischen Fahrzeugen um Straßenverkehr ist besser als wenn stattdessen die gleiche Anzahl an Verbrennern fahren würsen, das stimmt. Aber auch E-Autos brauchen immense Flächen versiegelten Bodens, emittieren Feinstaub durch Reifenabrieb und Bremsen, verstopfen die Straßen etc.
Noch besser wäre, wenn mehr Menschen Alternativen zum motorisierten Individualverkehr nutzen würden, die Gesamtzahl der PKW sinkt und am besten wäre es, wenn das passierte, während der Anteil an BEV am verbleibenden Verkehr steigen würde.
Da hast du natürlich recht, aber gleichzeitig ist das Kind natürlich schon lange in den Brunnen gefallen.Wir haben unsere gesamte Verkehrsinfrastruktur und das ganze Land, unsere Siedlungsstruktur und das tägliche Leben auf das Auto ausgerichtet. Es wäre sicherlich toll, wenn dies nicht der Fall gewesen wäre, aber da kommen wir jetzt nicht mehr raus und auf gar keinen Fall schnell. Im Kern würde das nämlich bedeuten, dass wir zig Millionen Leuten das Leben extrem schwer machen müssten. Bei gleichzeitigen Milliardeninvestitionen, und das wird schlicht und einfach nie passieren. Von daher sind die E Autos eine durchaus valide Variante, gewissermaßen das kleinere Übel zu bekommen. Statt überall Diesel und Benzin zu verbrennen, ist es halt schon besser, wenn unsere Autos, die wir nicht vermeiden können, mit Solarstrom fahren und gleichzeitig den Straßenverkehr mit anderen Änderungen in der STVO etwas in den Griff kriegen.
Es ist keim Entweder-Oder. Man kann z.B. auch auf Autobahnen das Tempo auf 100 begrenzen - was Stromer begünstigt, denn es erhöht die Reichweite. Und in Städten das Tempo auf 30 begrenzen, echte Fahrrafstrassen ausweisen, und so weiter. Städte wie Paris und Kopenhagen machen vor, wie es geht. Und richtig, man kann dieses Problem nicht schnell in zwei drei Jahren lösen, da ist ein längerer Prozess nötig. Aber es wird auch nicht weg gehen, wenn man nix macht.
Natürlich hätte man früher gegensteuern können/müssen/sollen, aber man kann das immer noch angehen. Autos müssen ja nicht verboten werden, sondern ausgeschlichen. Schieneninfrastruktur ausbauen, ÖPNV ausbauen und den Zugang vergünstigen, Park&Ride ausbauen, Fahrradinfrastruktur ausbauen, Versorgungsinfrastruktur auch ohne erreichbarer machen, usw.
Dauert halt, aber muss einfach mal angegangen werden.
Vollste Zustimmung! Und sollte auch das Endziel sein!!
Aber bis die Deutschen mental soweit sind ist das E-Auto ein guter Weg.
Verstärkte Normalisierung von Home Office würde auch einiges wirken. Das würde einfach insgesamt den Verkehr reduzieren.
Ist natürlich nicht für alle Jobs eine Option, aber zb für mich ist das super. Wieso sollte ich ins Büro fahren, nur um dann von dort meine Teams Anrufe mit internationalen Kollegen zu führen?
Oder es sind Vermieter die einfach die billigste Heizung einbauen die sie finden können.
Das ist halt ein echtes Problem, gerade in den Boomgebieten mit dem Wohnungsmangel. Warum sollte ich als Vermieter Mehrkosten auf mich nehmen, nur damit die Mieter selbst weniger Heizkosten haben? Die zahlen ja eh alle Mietpreise, die ich verlange.
Indem man den Vermieter zunehmend stärker an den Kosten der fossilen Heizung beteiligt.
Das wird dann auf die Miete aufgeschlagen und fertig. Ohne Zwang wird das leider nichts.
Oh, da kommt mir ein Gedanke: Ein Nachbar von mir ist Vermieter und der interessiert sich für Wärmepumpen, um Geld zu sparen. Der vermietet allerdings sein Wohnung kurzfristig und möbliert.
D.h. eine mögliche Lösung wäre: Der Vermieter bezahlt die Nebenkosten und reicht die nicht einfach weiter.
Frag mich nicht, wie das gesetzlich gelöst werden kann. Dann hätte der Vermieter ein richtiges Interesse an Modernisierung.
Doch ich frage dich wie das funktionieren soll. In keiner Welt wird das ein Vermieter praktisch so umsetzen, egal ob Onkel Werner der von seinem Gewinn seiner Werkstatt sich eine Wohnung für seinen Neffen gekauft hat dass der was hat wenn der ihn drum bittet, noch die großen Anbieter.
Praktisch werden die Nebenkosten halt dann auf den normalen Mietpreis aufgeschlagen, das ist linke Tasche rechte Tasche.
Selbst wenn es in einer Utopie Vonovia vom Gewinn abzieht und den Preis gleich lässt, so hat der Mieter sich ein Anreiz selbst sich Energie zu sparen. Zwar nicht mit der Art der Wärmeerzeugung, sehr wohl aber mit der Nutzung. Heizung auf 5 und Fenster auf Kipp den ganzen Tag? Kann man schon machen, musst du halt zahlen.
Ja klar. Wenn der Vermieter nun durch Technologie (Wärmepumpe, LED-Birnen,…) die Nebenkosten senkt. Kann er diese als Gewinn behalten, denn der Mietpreis (Warm all In) bleibt gleich.
Aus diesem Grund, wollte mein Nachbar ein Wärmepumpe als Vermieter anschaffen.
Ihre Heizung müssen Sie aber wieder mitnehmen.
Um das Klima zu schützen?
Ja, das wäre sinnvoll, aber wenn du es mit so Konzernen wie Vonovia zu tun hast oder irgendwelchen Investmentvehikeln, dann ist denen Klima total egal und es geht einfach nur den Profit. Sprich, die bauen die günstigste Heizung ein.
Es scheint für Merz kommt der Fukoshima-Merkel, nämlich die Stunde der Wahrheit, ein bisschen schneller als für Merkel.
Auf die ostasistischen Länder kommt da Heftiges zu. Wenn die wirklich nennenswert mit Öl Strom erzeugen, haben die im Sommer bei Hitzewellen und der teils extrem hohen Luftfeuchtigkeit dort ein tödliches Problem - wenn Stromnetz und Klimatisierung versagen, wird es Tote geben.
Leider lernen manche nur mit Leid. Es könnte der Anreiz sein um endlich vollständig grün und nachhaltig zu werden. Wenn die Deutschen es nicht lernen, dann hoffentlich die Asiaten.