Allerdings geben die Gallup-Experten dafür weniger den Mitarbeitern, als der jeweiligen Unternehmensführung die Schuld. „Geringe emotionale Bindung ist kein Einstellungs-, sondern ein Führungsproblem“, sagte Studienleiter Marco Nink. „Hier liegt erhebliches Potenzial brach. Emotionale Mitarbeiterbindung ist kein Nice-to-have, sondern ein harter Wettbewerbsfaktor. Sie erhöht die Produktivität und senkt Kosten, indem sie Fehlzeiten und Fluktuation reduziert“, betonte er. „Viel zu viele Beschäftigte in Deutschland arbeiten jedoch im Energiesparmodus, trotz des insgesamt positiven Urteils über ihre Arbeitsbedingungen.“
Es ist also ein Problem der Chefetage. Wer schon mal in einer Firma mit vielen Mitarbeitern, die wirklich ausgecheckt waren, gearbeitet hat, kennt das leider. Da läuft dann nicht mehr viel und Veränderungen sind unglaublich schwierig. Das führt dann auch dazu, dass es keine Veränderungen mehr gibt, und dass vor allen Dingen auch alle nötigen Veränderungen Jahre zu spät kommen. Das kann eine ganze Firma in den Ruin treiben.
Unterhaltet euch einfach mal mit Menschen über ihre Arbeit und im Zweifelsfall werden sie euch mehrere Stunden lang erzählen, was alles schiefläuft und was man wie besser machen könnte. Und das ist natürlich eine gehörige Energie und ein gehöriges Innovationspotenzial, was man als Firma heben kann. Der Mensch unten an der Maschine, der Mensch am Schreibtisch, die Außendienstler draußen wissen genau, wie die Lage ist. Und es macht absolut Sinn, dass eine Firma in der Lage ist, dieses Feedback irgendwie umzusetzen. Sei es, dass sie Prozesse anpassen, sei es, dass sie Produkte entwickeln auf Basis genau dieses Feedbacks, oder dass sie kleine Stellschrauben anpassen.
Hast du dann aber nur Mitarbeiter, die kommen, ihren Krams machen und wieder gehen, strikt nach Anweisung und eine Chefetage, die nicht auf ihre Mitarbeiter hört, dann ist das natürlich absolutes Gift. Die meisten Firmen leben eben doch von den kreativen Ideen und Vorschlägen ihrer Mitarbeiter.
Aus dem Artikel:
Es ist also ein Problem der Chefetage. Wer schon mal in einer Firma mit vielen Mitarbeitern, die wirklich ausgecheckt waren, gearbeitet hat, kennt das leider. Da läuft dann nicht mehr viel und Veränderungen sind unglaublich schwierig. Das führt dann auch dazu, dass es keine Veränderungen mehr gibt, und dass vor allen Dingen auch alle nötigen Veränderungen Jahre zu spät kommen. Das kann eine ganze Firma in den Ruin treiben.
Unterhaltet euch einfach mal mit Menschen über ihre Arbeit und im Zweifelsfall werden sie euch mehrere Stunden lang erzählen, was alles schiefläuft und was man wie besser machen könnte. Und das ist natürlich eine gehörige Energie und ein gehöriges Innovationspotenzial, was man als Firma heben kann. Der Mensch unten an der Maschine, der Mensch am Schreibtisch, die Außendienstler draußen wissen genau, wie die Lage ist. Und es macht absolut Sinn, dass eine Firma in der Lage ist, dieses Feedback irgendwie umzusetzen. Sei es, dass sie Prozesse anpassen, sei es, dass sie Produkte entwickeln auf Basis genau dieses Feedbacks, oder dass sie kleine Stellschrauben anpassen.
Hast du dann aber nur Mitarbeiter, die kommen, ihren Krams machen und wieder gehen, strikt nach Anweisung und eine Chefetage, die nicht auf ihre Mitarbeiter hört, dann ist das natürlich absolutes Gift. Die meisten Firmen leben eben doch von den kreativen Ideen und Vorschlägen ihrer Mitarbeiter.
Gut dass sich das im Artikel findet. Die Schlagzeile spiegelt es leider nicht.
Richtig; aber leider erinnert mich das an gewisse
VerarschungsMotivationsreden die viele von uns wahrsch. schon mal von oben herab bekommen haben.