Können wir bitte jetzt endlich den überbordenden Kapitalismus an die Kandare nehmen? Es ist doch offensichtlich, dass Vermögen in so einer Größe die Demokratie hintertreibt. Da braucht man nicht mal mehr groß nachdenken. Das ist keine gleichberechtigte politische Partizipation mehr.
Eindeutig - und gerade Einflussmaßnahmen von ausländischen Milliardären sollte man dringend unterbinden. Es ist halt nicht ok, wenn irgendwelche Leute anonym mit ihrem Geld die Politik / bestimmte Parteien bestechen. Wir brauchen keinen Schweizer Immobilienhai, keinen russischen Oligarchen, keine amerikanischen Techbros und keine Ölscheichs in unseren Entscheidungsprozessen.
Lobbyismus, würde ich sagen.
Und das Gesetz hätte genug Macht was gegen dessen Überborden zu unternehmen, bzw. es nicht so weit kommen zu lassen.
Aber das ist natürlich sehr schwer für die die direkt davon profitieren. Viele Politiker dachten sich im Lauf der Jahrzehnte wahrsch. “nur ein kleines bisschen hier am Rad drehen, damit ich 10% mehr auf die hohe Kante legen kann. Merkt ja keiner.” Und hier sind wir jetzt.
Und die AfD überspitzt es mal wieder. Naja, vielleicht hilft das dann ja endlich mal was dagegen zu tun. Was ironischerweise etwas ist was die auch fordern.
Und schon wieder ein Schweizer als großzügiger Mäzen der AfD. Manchmal habe ich den Eindruck ohne Österreich und Schweiz würde die rechtsextreme Szene in Deutschland morgen Konkurs anmelden können.
Das Bankgeheimnis halt. Die Nummernkonten.
Analog zu “reality has a left-wing bias” könnten wir wohl auch sagen “money has a right-wing bias”.
AfD wäre bei uns gesunde Mitte.
Wählt AfD aber lebt in der Schweiz. Das sind mir immer die liebsten.



