Man würde ja annehmen, dass besonders AfD-Wähler Fakes über E-Autos glauben. Und wir haben schon einige davon widerlegt. Aber die Desinformationskampagne gegen Alternativen zu fossilen Kraftstoffen zielt auch gerade auf umweltbewusste Menschen. Auch “Grüne” glauben Dinge über E-Autos, die nicht wahr sind.
Dabei nutzen die Verbreiter derartiger Fakes “unerfüllbare Erwartungen” - das ist ein Konzept, das unseren Perfektionismus gegen uns verwendet. Sie argumentieren, dass E-Autos auch negative Umweltfolgen haben, um sie schlechtzureden. Der Denkfehler: Auch wenn du atmest, hat das negative Umweltfolgen. Die Frage ist aber immer, ob etwas besser ist, als die Alternative.
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Insbesondere die Batterie von E‑Autos gilt als “schmutzig” - und es stimmt, die Herstellung von E-Autos ist energieintensiver als die von Verbrennern. Was dabei aber oft verschwiegen wird: Die Herstellung eines Autos ist nur ein kleiner Teil der gesamten Emissionen über die Laufzeit des Fahrzeugs:
Screenshot https://theicct.org/publication/electric-cars-life-cycle-analysis-emissions-europe-jul25/
Aktuell amortisiert sich das E-Auto ökologisch nach nur 17 000 Kilometern. Das ist bei typischem Fahrverhalten nach 1–1,5 Jahren ausgeglichen.