Beim Konsum zuckerhaltiger Getränke sind die Deutschen ganz weit vorne, die Diskussion über eine Zuckersteuer ist neu entbrannt. Wird Deutschland dem Beispiel anderer europäischer Staaten folgen? Von Barbara Berner.
Der Wikipedia-Artikel zu Typ 2 Diabetes ist echt wild. Das habe ich mir erst kürzlich raus kopiert:
Übergewicht (BMI 25–30) und Adipositas (BMI > 30) gelten als eine der Hauptursachen für diesen Erkrankungstyp. Insbesondere übermäßiges Bauchfett um innere Organe wie Leber oder Bauchspeicheldrüse, verursacht durch eine fett- und zuckerlastige Ernährung, gilt als besonderer Risikofaktor.
So weist eine Studie aus dem Jahre 2013 darauf hin, dass der Genuss von Fruchtsäften das Risiko, an Diabetes zu erkranken, erhöht, während der Genuss von frischem Obst – vor allem Heidelbeeren, Weintrauben und Äpfeln – mit einer reduzierten Rate an Diabetes-Typ-2-Erkrankungen einhergeht.
Der Konsum von rotem Fleisch und verarbeiteten Fleischprodukten erhöht das Risiko, an Diabetes Typ 2 zu erkranken. Jeweils 100 g zusätzliches rotes Fleisch pro Tag waren positiv assoziiert mit dem Risiko für Diabetes mellitus Typ 2. Jede zusätzliche Zufuhr von 50 g verarbeitetem Fleisch täglich war stark mit dem Risiko für Diabetes mellitus Typ 2 verbunden.
Hoch-verarbeitete Lebensmittel gelten für die Entwicklung von Übergewicht als Risikofaktor, dies gilt auch für die Entstehung des Diabetes.
Besonders hervor traten künstlich gesüßte Getränke mit einem um 29 % höheren Risiko.
Beim Typ-2-Diabetes kann die erhöhte Insulinresistenz u. a. durch Gewichtsabnahme und vermehrte Bewegung verringert werden.
Etwa die Hälfte aller neu diagnostizierten Diabetiker erreichen durch eine Gewichtsabnahme von 10 kg eine Remission (normaler Nüchternblutzucker). Diese Erkenntnisse legen übergewichtigen Diabetikern eine umfassende Lebensstiländerung nahe, was allerdings eine hohe Motivation erfordert und für viele Patienten schwer zu realisieren ist.
Studien zeigen, dass Patienten die Einnahme von Medikamenten eher akzeptieren als eine Veränderung des Lebensstils
Bei Kindern eines Elternteils mit Typ-2-Diabetes beträgt die Wahrscheinlichkeit eines späteren Typ-2-Diabetes bis zu 50 %.
Die European Association for the Study of Diabetes empfiehlt in ihren Leitlinien eine Ernährung auf Basis von unverarbeiteten pflanzlichen Lebensmitteln wie Vollkornprodukten, Gemüse, Obst, Hülsenfrüchten, Nüssen, Samen und pflanzlichen Ölen (jedoch kein Palm- oder Kokosfett). Zugleich sollte der Konsum von rotem und verarbeitetem Fleisch minimiert werden. Gleiches gilt für Salz, Zucker und Weißmehl, welche ebenfalls reduziert werden sollten.
Der Wikipedia-Artikel zu Typ 2 Diabetes ist echt wild. Das habe ich mir erst kürzlich raus kopiert:
Ozempic?