Bei Solaranbietern ist das Bild noch deutlicher, wie E.ON-Geschäftsführer Filip Thon sagt: “Die Nachfrage hat sich im Vergleich zu den letzten Monaten fast verdoppelt.” Auch andere große Solaranbieter berichten von einem regelrechten Ansturm.
Janik Nolden verkauft mit seinem Unternehmen Solarhandel24 unter anderem Balkonkraftwerke und große Photovoltaikanlagen für Privatdächer. Für ihn waren es ertragreiche Tage: “Das ist, als hätte jemand den Schalter übers Wochenende umgelegt, und die Verunsicherung ist in extremen Tatendrang umgeschwenkt.” Allein in der vergangenen Woche habe er 50.000 Solarmodule verkauft und einen achtstelligen Umsatz damit erzielt. Dazu: 1.500 telefonische Beratungen pro Tag, eine Verdreifachung.



Man sieht diese Bilder von den brennenden Ölfeldern und Tanks und denkt sich, oh Gott, was eine Umweltverschmutzung. Aber man muss sich immer in Erinnerung rufen, dass das maximal ein paar Tage Weltenergieverbrauch sind. Und wir so viel Öl einfach auch so verbrennen. Nur halt nicht an einer Stelle, sondern dezentral.