[…]

Najafi argumentierte, dass genau dieses Phänomen sich derzeit in großen Teilen der iranischen Bevölkerung zeige. „Die Islamische Republik verfügt über eine beträchtliche und tief engagierte Unterstützerbasis, die bereit ist, erhebliche Kosten zur Verteidigung des politischen Systems zu tragen“, sagte Najafi. „Zudem deuten Feldbeobachtungen darauf hin, dass selbst Teile der Gesellschaft, die zuvor Frustration über die Regierung geäußert haben, ihre Positionen angesichts ausländischer Militäraktionen neu justieren. Historisch gesehen neigen externe Bedrohungen dazu, interne Spaltungen zumindest vorübergehend zu verringern.“

„Kurzum, die sich im Iran entfaltende Realität weicht erheblich von den Annahmen mancher Entscheidungsträger in Washington oder Tel Aviv ab“, fügte Najafi hinzu. „Iran lässt sich nicht anhand simpler Analogien oder schablonenhafter Regimewechselmodelle analysieren. Seine institutionelle Tiefe, gesellschaftliche Komplexität und historische Erfahrung machen externe Fehlkalkulationen nicht nur wahrscheinlich, sondern potenziell kostspielig.“

  • SapphireSphinx@feddit.orgOP
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    13
    ·
    19 hours ago

    was das noch gibt

    Es fängt schon mal gut mit steigenden Preisen für uns an, nur weil ein paar kriminelle Trockennasenaffen in Washington sich auf die Brust klopfen müssen um sich ihrer eigenen Männlichkeit zu vergewissern (und natürlich um abzulenken). Mein Gott, wie ich Faschisten hasse…

    • aaaaaaaaargh@feddit.org
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      7
      ·
      19 hours ago

      Man sucht ja aufgrund der Tragweite bei sowas erstmal händeringend nach höheren Deutungsmöglichkeiten, aber ich lande leider auch immer bei der Erkenntnis, dass das alles sehr primitiv ist.