• da_cow (she/her)@feddit.org
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    2 days ago

    Ansonsten hätten mMn die Landwirte vorreiter der Transformation hin zu neuen Energien sein müssen. Das wäre die Gelegenheit gewesen für jeden Bauern ein kleines Energieunternehmen zu werden und einen planbaren+langfristigen Einkommensfluss neben der Landwirtschaft aufzubauen.

    Das findet tatsächlich statt, aber das liegt einfach daran, dass man die Wahl hat sich zu diversifizieren, zu wachsen um damit Kosten zu drücken oder aufzuhören. Vor allem auf kleineren bis mittleren Betrieben geschieht sowas durchaus häufiger.

    • golli@sopuli.xyz
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      23 hours ago

      Aber wie du sagst wohl anscheinend eher kleinere Betriebe und oft eher aus Zwang, statt proaktiv. Das ist zumindest mein Eindruck, basierend auf dem Auftreten der Landwirtschaftsverbände und sonsitger Bauern, wenn sie mal Medial auffallen.

      • da_cow (she/her)@feddit.org
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        23 hours ago

        Natürlich ist es aus Zwang. Die wenigsten fangen von jetzt auf gleich an sich in unbekannte Gebiete vorzuwagen, die tendenziell auch immer mit irgendeiner Form von mehr Arbeit die zu leisten ist verbunden sind. Das ganze liegt halt einfach daran, weil die Politik sich einen Scheiß um Kleinere Betriebe schert und stattdessen lieber weiter der Devise “wachse oder weiche” folgt (das ist übrigens längst kein neues Phänomen. Das war unter Angie genauso wie unter der Ampel, wie unter Merz).

    • LH0ezVT@sh.itjust.works
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      1 day ago

      Jupp. Erstaunlich viele kleine Bauern haben sich nach Diversifikation umgeschaut. Netterweise hat die Politik natürlich die Solaranreize kaputt gemacht, damit die traditionell konservativ wählenden Bauern… Ach keine Ahnung was die tun, aber Lack scheint in Ministerien ein beliebtes Getränk zu sein

      • da_cow (she/her)@feddit.org
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        22 hours ago

        Ach keine Ahnung was die tun, aber Lack scheint in Ministerien ein beliebtes Getränk zu sein

        Die Solaranreize werden ja jetzt erst kaputt gemacht, jedoch ist Solar noch verhältnismäßig gut dran. Für Biogasanlagen interessiert man sich schon seit längerer Zeit nicht, obwohl da durchaus Potential ist. Die verhindern zum einen das emittieren von Klimarelevanten Gasen und produzieren Gleichzeitig konstant Strom und Wärme. Wenn man einfach mal anfangen würde alles was wir an Tierischen oder menschlichen Abfällen so haben da durch zu schieben könnte man durchaus einiges an Energie gewinnen. Unter Habeck gab es da ein gewisses politisches Interesse dran, aber da ist im Endeffekt auch nie was raus geworden (woher ich das weiß? Ich kenne wen der mal mit einer Zuarbeiterin für Habeck zusammengearbeitet hat und es ging dabei um das Thema Biogas).

        Wenigstens wurden mittlerweile die Grenzwerte für gewisse (an die Leistung gebundenen) Regulierungen angehoben.

        Das Thema Resteinspeisung ist ja generell überall ein Problem, aber das ist mit ein paar Tricks bei Biogasanlagen möglich (man muss das ganze halt so bauen, dass man fest bspw. 80kw Einspeist und dann den Rest an produzierter Leistung halt selber verbraucht). Also kurz: Es geht, aber ist wieder unnötig kompliziert.