• D_a_X@feddit.orgOP
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    1 month ago

    Auch die ständige Verfügbarkeit ist Fluch und Segen zugleich. “Man kann sich heute unmittelbarer austauschen”, sagt Frank Gnegel vom Museum für Kommunikation. “Heute geht es manchmal schon in die andere Richtung. Die Menschen wollen gar nicht mehr erreichbar sein. Mit Bell damals dauerte es, bis eine Verbindung hergestellt war. Es gab wenig Leitungen, man musste warten.” Egal, wo man im Urlaub ist: Man ist heute erreichbar. Das habe die Menschheit gewonnen. "Was wir verloren haben, ist es, nicht erreichbar zu sein. Das ist der Nachteil daran", sagt Gnegel.

    • rbn@sopuli.xyz
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      1 month ago

      Egal, wo man im Urlaub ist: **Man ist heute erreichbar.

      War schon öfter mehrere Tage am Stück wandern ohne Empfang. Und selbst wenn ich zwischendurch mal kurz Empfang gehabt hätte, hab ich’s nicht gemerkt, da Handy zum Akku sparen im Flugmodus war. Hab’s überlebt und kann’s empfehlen. :)

    • Blemgo@lemmy.world
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      1 month ago

      ich stimme zu, dass die immer herrschende Erreichbarkeit schon sehrblästig sein kann. Aber dann wiederum ist das nicht ein Problem des Telefons selber, sondern unsere Gesellschaft, die stetig auf Geschwindigkeit getrimmt ist. Sobald man sich selbst entschleunigt ist auch die stetige Erreichbarkeit kein Problem - man kann ja immer zurückrufen, oder den AB benutzen.